ArchivDeutsches Ärzteblatt8/1996Friedrich von Bodelschwingh – 50. Todestag

VARIA: Feuilleton

Friedrich von Bodelschwingh – 50. Todestag

Press, Hansa

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LNSLNS Liebevoll wurde Friedrich von Bodelschwingh (1877 bis 1946) "Pastor Fritz" genannt. Sein Vater hatte in Bethel bei Bielefeld die Bodelschwinghschen Anstalten für Epileptiker gegründet. Friedrich wuchs in dieser Gemeinschaft auf. Nach dem Studium der Theologie folgte er dem Ruf des Vaters zur Mitarbeit in Bethel, und als dieser 1910 starb, baute Bodelschwingh die Anstalt zur zentralen Forschungsstätte für die Behandlung der Epilepsie aus. 1933 galt er als designierter Reichsbischof der evangelischen Kirche. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten fiel dieses Amt jedoch an Hitlers Vertrauensmann Ludwig Müller. Bodelschwingh blieb als Mann der Bekennenden Kirche dennoch der "heimliche" Bischof. Als das NS-Regime die Aktion zur Vernichtung "unwerten Lebens" startete, rettete er durch seinen Widerstand unzähligen Kranken das Leben. Zum 50. Todestag erinnert eine 100-Pfennig-Sondermarke an Bodelschwingh. Hansa Press
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