ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2007Interview: Konfrontation vorgegeben
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Nun haben wir es nochmals schriftlich, wie die Politik im BMG sich das vorstellt. Es wird sich niemals etwas ändern mit Leuten wie Dr. Schröder oder Ulla Schmidt. Da wird zum einen von Schröder behauptet, die Budgetierung werde aufgehoben, um sofort anzuschließen, dass eine Ausgabensumme, korrigiert unter Berücksichtigung der Grundlohnsumme, fortgeschrieben werde und „dabei gibt es nichts zu verhandeln“, sagt der Staatssekretär. Beim Thema Krankenhaus wird euphemistisch von „Hebung von Effizienzreserven“ (gemeint ist der Solidarbeitrag von 500 Millionen Euro) gefaselt, wodurch gewollt eine Anzahl an Krankenhäusern insolvenzbedingt schließen muss. So stellt sich die Politik Wirtschaftlichkeit vor: Mit weniger Praxen und weniger Krankenhäusern wird alles besser. Zu dumm nur, dass die Patienten (= Wähler) längst gemerkt haben, wie sehr sie belogen werden. Mit den Politikern des BMG gibt es daher sicherlich nichts mehr zu besprechen. Die Konfrontation ist von jener Seite vorgegeben und kann weder mit „Appeasement-Politik“ noch mit innerärztlichen Beschimpfungen, wie „wir distanzieren uns von Fundamentalopposition, wie es Verband X oder Y macht“, verhindert werden . . .
Dr. med. Werner Pötter, Paulinenstraße 10 a,
58511 Lüdenscheid
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