ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2007Körperliche Aktivität senkt Risiko für nichtalkoholische Fettleber

MEDIZIN: Referiert

Körperliche Aktivität senkt Risiko für nichtalkoholische Fettleber

Dtsch Arztebl 2007; 104(7): A-426 / B-375 / C-363

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LNSLNS Das Risiko, eine nichtalkoholische Fettleber (NAFDL) zu entwickeln, beträgt bei übergewichtigen Patienten etwa zehn Prozent. Körperliche Aktivität kann dieses Risiko deutlich reduzieren, wenn keine Stammfettsucht besteht. In einer Studie mit 218 Männern – Raucher und Alkoholiker waren ausgeschlossen – wurde ein Zusammenhang zwischen der Häufigkeit einer Fettleber und dem kardiopulmonalen Leistungsvolumen (Ausbelastung am Ergometer), dem Body-Mass-Index (BMI) und dem Bauchumfang ermittelt. Eine NAFDL wurde angenommen, wenn der CT-Dichtequotient von Leber zu Milz, also die Relation der Dichte der Leber zur Dichte der Milz im CT-Bild, 1,0 betrug. Ferner musste die Alanin-Aminotransferase im Serum > 30 U/L und das Verhältnis von Aspartat-Aminofransferase zur Alanin-Aminotransferase < 1,0 sein. 24 der 218 Studienteilnehmer (11 Prozent) erfüllten diese Kriterien. Mit steigendem BMI und zunehmendem Bauchumfang nahm die Prävalenz einer NAFDL signifikant zu, bei einem verbesserten körperlichen Training hingegen signifikant ab. BMI und Fitness erwiesen sich als unabhängige Risikofaktoren bezüglich der Entwicklung einer Fettleber. w

Church TS et al.: Association of cardiorespiratory fitness, body mass index and waist circumference to nonalcoholic fatty liver disease. Gastroenterology 2006; 130: 2023–30.
E-Mail: tchurch@cooperinst.org

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