ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2007Verena Diefenbach: Die Frau der ersten Stunde

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Verena Diefenbach: Die Frau der ersten Stunde

Dtsch Arztebl 2007; 104(7): A-438 / B-387 / C-375

Hibbeler, Birgit

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Verena Diefenbach. Foto: SLAEKl
Verena Diefenbach.
Foto: SLAEKl
Nach 17-jähriger Tätigkeit ist Dr. jur. Verena Diefenbach (62), Hauptgeschäftsführerin der Sächsischen Lan­des­ärz­te­kam­mer, in den Ruhestand getreten. Diefenbach war maßgeblich am Aufbau einer funktionierenden Kammerstruktur und der demokratischen ärztlichen Selbstverwaltung nach dem Fall der Mauer beteiligt. „Chancen verkleiden sich für gewöhnlich als harte Arbeit, sodass die meisten Menschen sie nicht erkennen. Sie haben sie erkannt“, würdigte Ehrenpräsident Prof. Dr. med. habil. Heinz Diettrich Diefenbachs Lebenswerk.
Bereits Anfang 1990 bahnte Diefenbach mit wenigen Ehrenamtlern die juristischen und organisatorischen Schritte für die Gründung einer Kammer. Nach intensiven Verhandlungen mit der letzten DDR-Regierung wurde eine vorläufige Ärztekammer gegründet. Ein Jahr später, im April 1992, fand der erste Sächsische Ärztetag statt. Ihr Organisationstalent bewies Diefenbach ebenfalls bei der Ausrichtung des 96. Deutschen Ärztetages 1993 in Dresden.
Erstmals seit der Wende werden die Geschäfte der Sächsischen Lan­des­ärz­te­kam­mer nun in neue Hände gelegt. Priv.-Doz. Dr. jur. Dietmar Boerner (45), zuvor Justiziar des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses, tritt die Nachfolge Diefenbachs an. Als Hauptgeschäftsführer wolle er sich dafür einsetzen, dass der Arztberuf wieder attraktiver werde. Außerdem werde er sich für eine Stärkung der ärztlichen Selbstverwaltung starkmachen, kündigte Boerner an. Birgit Hibbeler
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