ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2007DAK-Gesundheitsreport 2007: Krankenstand sinkt weiter

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DAK-Gesundheitsreport 2007: Krankenstand sinkt weiter

Dtsch Arztebl 2007; 104(8): A-453 / B-401 / C-389

Blöß, Timo

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Foto: dpa
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Der Krankenstand der Arbeitnehmer in Deutschland geht weiter zurück und ist im vergangenen Jahr auf das niedrigste Niveau seit 1970 gesunken. Dies geht aus dem Mitte Februar vorgestellten Gesundheitsreport 2007 der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) hervor. Mehr als jeder zweite Arbeitnehmer (56 Prozent) habe sich demzufolge im vergangenen Jahr keinen Tag krankgemeldet. Im Durchschnitt ließen sich die DAK-versicherten Arbeitnehmer 11,1 Tage krankschreiben. 2005 waren es noch 11,3 Tage. Umgerechnet ist der Krankenstand damit von 3,1 auf 3,0 Prozent gesunken.
Dabei habe sowohl die Erkrankungshäufigkeit als auch die Dauer der Erkrankung gegenüber dem Vorjahr abgenommen, wie DAK-Chef Herbert Rebscher bei der Vorstellung des Berichtes in Berlin erklärte. Ein großer Anteil der Krankheitstage entfalle auf schwere Erkrankungen mit Fehlzeiten von sechs Wochen und mehr. Diese machten zwar nur 3,6 Prozent der Krankheitsfälle, dafür aber 38,9 Prozent der Krankheitstage aus. 38,2 Prozent der Krankmeldungen dauerten hingegen nur bis zu drei Tagen.
Wie bereits in den Vorjahren liegen die Gesundheitsberufe in der Krankenstand-Statistik an der Spitze. Dies erklärte Rebscher unter anderem damit, dass medizinisches Personal Patienten oft rückenschädigend heben müssten. Zudem seien Ärzte, Schwestern und Pfleger in Krankenhäusern enormem Stress ausgesetzt, der sich negativ auf die Gesundheit auswirke. TB
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