ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2007KV und AOK Hessen: Unabhängige Arzneimittelinformation

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KV und AOK Hessen: Unabhängige Arzneimittelinformation

Dtsch Arztebl 2007; 104(8): A-454 / B-402 / C-390

Korzilius, Heike

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Foto: Becker & Bredel
Foto: Becker & Bredel
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) und die AOK Hessen wollen Ärzte und Versicherte künftig in abgestimmten Rundschreiben über unterschiedliche Erkrankungen sowie medikamentöse und nichtmedikamentöse Behandlungsverfahren informieren. Außerdem haben sie Mitte Februar in Frankfurt den ersten Teil einer Audio-Akademie vorgestellt. Das Hörbuch „Pharmamarketing“ soll über die Strategien von Pharmareferenten aufklären. Die Maßnahmen sind Teil einer gemeinsamen Kampagne von KV und AOK, die darauf zielt, „die Versorgungsqualität der Versicherten in Hessen dadurch zu steigern, dass Ärzte und Patienten industrieunabhängig über Arzneimittel informiert werden“, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung der beiden Organisationen heißt. Die Kampagne läuft seit Herbst 2006.
„Nur mit industrieunabhängigen Informationen ermöglichen wir es unseren Mitgliedern, dem immensen Marketingdruck der Pharmaindustrie wirksame Argumente entgegenzusetzen“, sagte Dr. med. Gerd W. Zimmermann. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KV Hessen betonte, es gehe nicht darum, Pharmavertreter zu „unerwünschten Personen“ in Hessens Praxen zu machen, sondern darum, dass besser informierte Ärzte den Pharmavertretern „auf Augenhöhe“ begegneten und ihr eigenes Verordnungsverhalten angemessen reflektieren könnten. HK
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