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. . . Da fordert Herr Beske also Wirtschaftlichkeits- und Plausibilitätsprüfung für psychotherapeutische Behandlungen. Wissen er oder seine Mitarbeiter denn nicht, dass es seit Jahrzehnten Tatsache ist, dass jede länger dauernde (mehr als 25 Sitzungen) Psychotherapie von durch die KBV bestallten Gutachtern entsprechend den Psychotherapierichtlinien eben auf Plausibilität und Wirtschaftlichkeit hin geprüft werden muss, ehe sie von den Krankenkassen bewilligt wird? Übrigens im Gegensatz zu manchen anderen medizinischen Maßnahmen. Der weitere Vorschlag, zehn Euro zu jeder Sitzung zuzuzahlen, bedeutet für die Praxis nichts anderes, als die wenig verdienenden oder arbeitslosen Teile der Bevölkerung von der psychotherapeutischen Versorgung auszuschließen. Das würde als weitere schlechte Nebenfolge den Verbrauch eigentlich nicht notwendiger Psychopharmaka steigern. Sollte das etwa gewollt sein?
Dr. med. Paul R. Franke, Harnackstraße 4,
39104 Magdeburg
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