ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2007Qualitätssicherung: 500. Klinik zertifiziert

AKTUELL

Qualitätssicherung: 500. Klinik zertifiziert

Dtsch Arztebl 2007; 104(9): A-524 / B-460 / C-448

Hillienhof, Arne; Rieser, Sabine

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Ein positives Fazit der stationären Qualitätssicherung gezogen hat die KTQ, die „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen GmbH“, anlässlich der 500. Zertifizierung einer Klinik. „Die Klinikträger gehen bei der Zertifizierung schon heute deutlich über das gesetzlich geforderte Maß hinaus“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum, Mitte Februar in Berlin. Dass in nur vier Jahren bereits das 500. Erstzertifikat vergeben werden konnte, unterstreiche die wachsende Bedeutung dieses Verfahrens für modernes Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen.
Dafür spreche auch, dass neben den 500 Krankenhäusern mit einer Erstzertifizierung bereits 34 Kliniken rezertifiziert wurden. „Die KTQ hat kein Strohfeuer entfacht, sondern wirkt nachhaltig“, lobte Baum. Die Selbstverwaltung habe mit ihrer Entscheidung richtig gelegen, ein spezifisches Zertifizierungsverfahren aufzubauen, sagte Dr. Werner Gerdelmann, Mitglied des Vorstands des Ersatzkassenverbandes VdAK/AEV. Dr. med. Günther Jonitz, Vorsitzender des KTQ-Gesellschafterausschusses, verwies darauf, dass die Zertifizierung keineswegs nur von Krankenhäusern angestrebt wurde, die sich vor Ort in einem scharfen Wettbewerb behaupten müssen. Engagiert hätten sich auch zahlreiche Kliniken, „die noch die nächsten Jahre allein auf weiter Flur stehen“. Jonitz forderte zugleich, dass die Qualitätsbemühungen mehr Unterstützung in der Politik finden müssten.
Die KTQ ist eine Gesellschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen, der Bundes­ärzte­kammer, der Deutschen Krankenhausgesellschaft, des Deutschen Pflegerates und des Hartmannbundes. Neben den Krankenhäusern haben sich bislang 16 Praxen zertifizieren lassen. Seit November besteht das Angebot zudem für Pflegeeinrichtungen, Pflegedienste, Hospize und alternative Wohnformen. hil, Rie
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema