ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2007Medizinische Fachangestellte: Gehaltserhöhung gefordert

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Medizinische Fachangestellte: Gehaltserhöhung gefordert

Dtsch Arztebl 2007; 104(9): A-526 / B-462 / C-450

Gerst, Thomas

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Foto: Klaus Rose
Foto: Klaus Rose
Der Verband medizinischer Fachberufe hat den seit Juli 2004 geltenden Gehaltstarifvertrag mit den ärztlichen Arbeitgebern zum 30. April gekündigt. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen Mindestlohndebatte geht der Verband mit der Forderung einer deutlichen Gehaltserhöhung in die Verhandlungen mit der Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen. Für die medizinischen Fachangestellten in den ersten sechs Berufsjahren fordert er zehn Prozent mehr Gehalt; vom siebten bis zum 16. Berufsjahr soll das Gehalt um sieben Prozent steigen, ab dem 17. Berufsjahr um fünf Prozent. Für die Tarifgruppen II bis IV ist entsprechend der bisherigen Regelung ein Zuschlag in Höhe von fünf, zehn und 20 Prozent des Grundgehalts vorgesehen. Zudem sollen für die Arzthelferinnen in den neuen Bundesländern die gleichen Konditionen gelten wie in den alten.
Der Verband medizinischer Fachberufe begründet seine Forderung damit, dass die Arzthelferinnen trotz der hohen Anforderungen, die an sie gestellt würden, zu den Niedriglohnberufen zählten. „Die Frauen in Arzt- und Zahnarztpraxen müssen über eine hohe fachliche, sozialkommunikative, personelle und methodische Kompetenz verfügen, um den immer komplexer werdenden Betreuungssituationen infolge der soziodemografischen Entwicklung und des gewandelten Krankheitsspektrums gerecht zu werden“, erklärte Margret Urban, stellvertretende Präsidentin des Verbandes. TG
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