ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2007Heroinbehandlung: Zugang zur Hilfe
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Ich begrüße die Möglichkeit der Heroinsubstitution für Suchtkranke unter kontrollierten Bedingungen. Wie schon im Artikel von Frau Bühring erwähnt, würden sich nicht nur die Kriminalitätsrate und volkswirtschaftlichen Kosten senken lassen, sondern letztlich wird auch den Schwerstabhängigen endlich ein Zugang zum Suchthilfesystem ermöglicht. Ich habe den Eindruck, dass gerade den Patienten, die sich schon das x-te Mal in der stationären Entzugsbehandlung befinden, dann doch wieder dem Suchtdruck nachgeben müssen und rückfällig werden, eine Möglichkeit eröffnet würde, unter low-dose Diamorphin-Substitution compliant und stabil zu bleiben. Die Politik sollte zur Übernahme der Heroinbehandlung in die Regelversorgung ermutigt werden, wobei die Substitution allerdings nur unter strengen Auflagen erfolgen sollte, um eventuellen Missbrauch bestmöglich vorzubeugen.
Dr. med. Gerrit Scherf, Im Lesachtal 5, 12107 Berlin
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