ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2007Anatomie: Von großer Bedeutung
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. . . Das Studium und der Beruf des Arztes bedingen eine Begegnung mit Sterbenden und verstorbenen Men-schen. Aus diesem Grund ist der Prä-
parierkurs – häufig als erste Erfahrung – ein idealer Anlass, eine erste verpflichtende thematische Refle-
xion anzubieten, die über den freiwilligen Charakter einer im Übrigen sehr zu begrüßenden Gedenkfeier hinausgeht: Kein Arzt kann und sollte über seine Möglichkeiten und Fähigkeiten hinweg an das Bett eines Schwerkranken bzw. Sterbenden „gezwungen“ werden, anders herum muss aber jedem Mediziner in seiner Ausbildung obligat die Chance zur Auseinandersetzung gegeben werden. Die Mitarbeiter und Studierenden stehen in dem Artikel im Fokus. Da aber die Angehörigenarbeit, ein Kernelement der hospizlich-palliativen Arbeit ist, möchten wir auf die große Bedeutung des Abschiedsrituals für die Familie und Bekannten des Verstorbenen hinweisen . . . Nach heutigen Erkenntnissen über das Trauergeschehen ist es unabdingbar, eine zuverlässige und systematische Verabschiedung für „Zugehörige“ anzubieten. Nicht zuletzt würde eine derartig entwickelte Sterbe- und Abschiedskultur möglicherweise die Bereitschaft zur Spende erhalten oder erhöhen . . .
Dr. med. Rainer Prönneke,
Chefarzt der Medizinischen Klinik,
Krankenhaus Marienstift, Helmstedter Straße 35, 38102 Braunschweig
Stud. med. Finja Prönneke,
Georg-August-Universität Göttingen,
Wilhelmsplatz 1, 37073 Göttingen
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