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Verleihungen

Dtsch Arztebl 2007; 104(9): A-589 / B-519 / C-500

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LNSLNS Forschungsförderpreis „Imaging in Psychiatrie und Psychotherapie“ – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), Dotation: 25 000 Euro, gestiftet vom Unternehmen Astra Zeneca und der von der DGPPN initiierten „Stiftung für seelische Gesundheit“, für Forschungen im Bereich der Bildgebungsmethoden in der Psychiatrie und Psychotherapie, an Dr. Kolja Schlitz, Klinik für Psychiatrie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, und Dr. Igor Nenadic, Klinik für Psychiatrie des Universitätsklinikums Jena. Schlitz beschäftigt sich mit der Untersuchung neuronaler Veränderungen bei psychisch kranken Straftätern. Nenadic untersucht kognitive Dysfunktionen bei Patienten mit schizophrenen Erkrankungen.
Thomas Willnow.Foto: privat
Thomas Willnow.
Foto: privat
Alzheimer Förderpreis – verliehen von der Kölner Alzheimer Forschungsinitiative e.V. , Dotation: 80 000 Euro, an Prof. Dr. med. Thomas Willnow, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Berlin-Buch, für seine Forschung über das von Nervenzellen gebildete Molekül sorLA, das die Entstehung von Eiweißablagerungen im Gehirn beeinflusst.
Deutscher Sozialpreis – verliehen von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Dotation: insgesamt 15 000 Euro, für Journalisten, deren Beiträge sich im besonderen Maße mit der sozialen Lebenswirklichkeit in Deutschland auseinandersetzen. Ausgezeichnet wurden Nadja Klinger (Der Tagesspiegel), Monika Hanewinkel (WDR 5) sowie Mischka Popp und Thomas Bergmann (ZDF).
Wyeth-Forschungspreis Depression und Angst – verliehen anlässlich der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von der Firma Wyeth Pharma GmbH, Münster. In diesem Jahr wurde der Preis geteilt. Ausgezeichnet wurden Priv.-Doz. Dr. Andreas Ströhle, Psychiatrische Klinik der Charité, Campus Mitte, Berlin, und Prof. Dr. med. Karl-Jürgen Bär, Universitätsklinikum Jena. Ströhle wurde für seine ausgezeichneten Arbeiten über den positiven Einfluss von regelmäßiger sportlicher Aktivität auf Depressionen und Angststörungen geehrt. Bär wurde für seine Studien über die Wechselbeziehung zwischen Schmerz und Depression ausgezeichnet.
Max-Delbrück-Medaille – verliehen im Rahmen einer Feierstunde im Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Berlin-Buch, an den Stammzellforscher Prof. Rudolf Jaenisch, Whitehead Institute for Biomedical Research in Cambridge, USA. Damit wurden seine Forschungen über „epigenetische“ Mechanismen der Genregulation gewürdigt, die für die Entwicklung lebensnotwendig sind und, wenn fehlgesteuert, zur Entstehung von Krankheiten führen können. Seine Forschungen sind vor allem im Hinblick auf die embryonale Stammzellforschung und das therapeutische Klonen von Bedeutung.
Helmut-Werner-Preis – verliehen vom Verein „Kinderhilfe Organtransplantation – Sportler für Organspende“, Dotation: 5 000 Euro, an Prof. Dr. med. Martin Burdelski, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, für sein besonderes Engagement für transplantierte Kinder und Jugendliche. Burdelski hat sich besonders um die Entwicklung der Lebertransplantation bei Kindern verdient gemacht.
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