ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2007Interview mit Alexander Wurst, Projektleiter der TeleHealth

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Interview mit Alexander Wurst, Projektleiter der TeleHealth

Dtsch Arztebl 2007; 104(9): A-592 / B-522 / C-503

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Alexander Wurst: „Die TeleHealth ist europaweit die erste Veranstaltung, die sich ausschließlich mit telemedizinischen Produkten und Anwendungen auseinandersetzt.“ Foto: privat
Alexander Wurst: „Die TeleHealth ist europaweit die erste Veranstaltung, die sich ausschließlich mit telemedizinischen Produkten und Anwendungen auseinandersetzt.“ Foto: privat
Deutsches Ärzteblatt: Warum noch eine weitere Veranstaltung zum Thema Telemedizin? Reicht das bisherige Angebot nicht völlig aus?
Wurst: Die TeleHealth bietet in zweierlei Hinsicht ein besonderes Angebot: Zum einen ist sie europaweit die erste Veranstaltung, die sich ausschließlich mit telemedizinischen Produkten und Anwendungen auseinandersetzt. Andererseits nutzt sie Synergien, die aus der Platzierung parallel zur CeBIT resultieren. Moderne ITK-Lösungen werden das Gesundheitswesen auf nahezu allen Ebenen verändern. Die CeBIT bietet hier zukunftsweisende Lösungen für den Verwaltungsbereich, die TeleHealth stellt telemedizinische Anwendungen für die Praxis in den Mittelpunkt.

Was waren die Gründe, die TeleHealth nicht in die CeBIT zu integrieren, sondern als separate Veranstaltung zu konzipieren?
Wurst: Die TeleHealth ist vollkommen in die CeBIT integriert: Teilnehmer der TeleHealth haben die Möglichkeit, mit dem gleichen Ticket die CeBIT zu besuchen, und Gäste der CeBIT können natürlich auch kostenfrei den Ausstellungsbereich der TeleHealth besuchen. Das Programm der TeleHealth spricht allerdings Zielgruppen an, die bisher mit der CeBIT nur teilweise fokussiert wurden: Ärzte, Führungskräfte in Krankenhäusern, Rehazentren, Pflegeeinrichtungen und Krankenkassen sowie IT-Leiter und Wissenschaftler.

Warum sollte die Ärztin/der Arzt die Kongressmesse besuchen? Was sind die Highlights?
Wurst: Experten sehen in der Telemedizin das zentrale Service- und Informationsinstrument zur Steuerung und Optimierung des Informationsflusses zwischen Patient, Krankenhaus und niedergelassenem Arzt. Für den Arzt bietet die Kongressmesse Neuheiten insbesondere beim Monitoring chronisch kranker Patienten, zum Beispiel mit Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, in der Dialyse oder bei Risiko-Schwangerschaften. Interessant sind für Ärzte auch die zahlreichen Aussteller, die innovative Marktneuheiten präsentieren. Außerdem ist die TeleHealth als Fortbildungsveranstaltung der Lan­des­ärz­te­kam­mer Niedersachsen mit jeweils sechs cme-Punkten/Tag anerkannt worden.

Ist eine Fortsetzung der TeleHealth geplant?
Wurst: Natürlich werden wir die TeleHealth fortsetzen. Geplant ist, auch 2008 parallel zur CeBIT wieder eine zweitägige Kongressmesse durchzuführen. Unser Ziel ist es, den führenden europäischen Branchentreff für Telemedizin in Hannover zu etablieren. Der Markt bietet erhebliches Potenzial, die Veranstaltung wird in den kommenden Jahren mit Sicherheit weiter wachsen.
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