ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2007Hausärzte: Konkurrenz im Vertragsgeschäft

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Hausärzte: Konkurrenz im Vertragsgeschäft

Dtsch Arztebl 2007; 104(10): A-608 / B-536 / C-516

Rieser, Sabine

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LNSLNS Rainer Kötzle geht davon aus, dass die Hausärzte bei Verträgen mit den Krankenkassen weiter die Nase vorn haben werden, obwohl in Zukunft auch Kassenärztliche Vereinigungen (KVen) Verträge über eine hausarztzentrierte Versorgung abschließen dürfen. Der Deutsche Hausärzteverband und die von ihm gegründete Hausärztliche Vertragsgemeinschaft hätten inzwischen Erfahrung und den Ruf, ein „verlässlicher Partner“ zu sein, betonte der Bundesvorsitzende der Verbands. Die Kassen hätten zudem ein Interesse an bundesweiten Verträgen, so Kötzle. Diese abzuschließen werde den 17 KVen aber schwerfallen.
Nach dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz können KVen mit den Kassen Hausarztverträge abschließen, sofern „Gemeinschaften dieser Leistungserbringer sie hierzu ermächtigt haben“. Kürzlich teilte die KV Schleswig-Holstein mit, dass ihre Abgeordnetenversammlung dazu den Vorstand „mit einem starken Verhandlungsmandat“ ausgerüstet habe. Kötzle bezweifelt, dass ein solches Vorgehen den gesetzlichen Vorgaben entspricht. „Wir werden darauf achten, dass die KVen sich an die Regeln halten“, betonte er. Rie
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