ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2007Europäischer Forschungsrat: Grundlagenforschung erhält mehr Gewicht

AKTUELL

Europäischer Forschungsrat: Grundlagenforschung erhält mehr Gewicht

Dtsch Arztebl 2007; 104(10): A-609 / B-537 / C-517

Krüger-Brand, Heike E.

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Für eine neue Wissenschaftskultur: Bun­des­for­schungs­minis­terin Annette Schavan und EU-Forschungskommissar Janez Potocnik. Foto: dpa
Für eine neue Wissenschaftskultur: Bun­des­for­schungs­minis­terin Annette Schavan und
EU-Forschungskommissar Janez Potocnik. Foto: dpa
Die Grundlagenforschung soll künftig in der Forschungspolitik der Europäischen Union (EU) eine herausragende Rolle spielen, um das Innovationspotenzial zu stärken. Dies machten Vertreter aus Politik und Wissenschaft anlässlich der Auftaktkonferenz des Europäischen Forschungsrates (ERC) in Berlin deutlich. Der ERC fördert grundlagenorientierte Forschung. Er ist im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm verankert und wird im Zeitraum von 2007 bis 2013 mit einem Gesamtbudget von 7,5 Milliarden Euro ausgestattet. „Grundlagenforschung wird damit in noch nie dagewesener Weise in die europäische Forschungsförderung aufgenommen“, sagte Bun­des­for­schungs­minis­terin Annette Schavan. Erstmals gebe es EU-weit ein Gremium, in dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weitgehend unabhängig und nur anhand der Exzellenz der Projekte über die Förderung der Grundlagenforschung entscheiden könnten.
Eine wesentliche Aufgabe des ERC besteht darüber hinaus darin, exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs gezielt zu fördern. Junge Forscher sollen die Möglichkeit erhalten, sich auf europäischer und auch auf internationaler Ebene zu etablieren. Angestrebt wird eine neue Wissenschaftskultur, die den europäischen Forschungsraum stärkt und für europäische, aber auch für internationale Wissenschaftler attraktiver macht. KBr
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema