ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2007Krankenhäuser: Fürsorge und Profit
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„Ein profitorientiertes Gesundheitswesen ist ein Widerspruch in sich. In dem Augenblick, in dem Fürsorge dem Profit dient, hat sie die wahre Fürsorge verloren. Dieser moralische Widerspruch lässt sich nicht mehr reparieren. Das gegenwärtige System einer sogenannten gemanagten Gesundheitsfürsorge beraubt nicht nur Ärzte ihrer beruflichen Zuständigkeit, sondern auch – und das ist noch viel schlimmer – die Patienten ihrer Persönlichkeit.“ Diese Sätze stammen von Bernard Lown, dem Kardiologen und Friedensnobelpreisträger. Ihnen ist meines Erachtens nichts hinzuzufügen. Außer, dass er sie schon vor zehn Jahren in seinem Buch „Die verlorene Kunst des Heilens“ veröffentlicht hat. Wäre mal eine gute Lektüre für gesundheitspolitische Entscheidungsträger und manchen sogenannten Experten.
Dr. Martin Presch, Steinacker 1, 45701 Herten
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