ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2007Klinikarzt der Zukunft: Vorbild USA
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Die von Herrn Wolfgang Pföhler vorgeschlagene Arbeitsteilung in deutschen Krankenhäusern orientiert sich stark an dem etablierten US-amerikanischen Modell der stationären Patientenversorgung. Auch dort fragt der „personenbezogene Berater“ (Family Physician) Leistungen zur Behandlung des Patienten beim „Spezialisten für hoch differenzierte Einzelfunktionen“ (Specialist) nach. Der „Systembetreuer“ ist dabei ein Angestellter der Krankenhausverwaltung (Manager). Ein „Beratungsspezialist“ ist in diesem Modell nicht vorgesehen. Offen bleibt, wie nun jeder Arzt wissen soll, „was er am besten kann“. Denn Personal- und Persönlichkeitsentwicklung, wissenschaftliche Fort- und Weiterbildung, Mentoring oder ärztliche Qualitätssicherung bleiben in dem Modell des Rhön-Vorstandschefs unberücksichtigt. Vielleicht kann dieser Aufgabenbereich verstärkt vom „Chefarzt der Zukunft“ abgedeckt werden. Dann kann die vorgeschlagene ärztliche Arbeitsteilung ausgerichtet an die Bedürfnisse des Patienten Sinn machen.
Dr. med. Bastian M. Seidel,
Discipline of General Practice,
The University of Adelaide, SA 5005, Australien
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