ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2007Hochschulen: Vom Gegenteil überzeugt
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Wenn Frauen in den nicht auf Fachkenntnisse begrenzten Eigenschaften bessere Leistungen erbringen, dann liegt das an ihren überlegenen verbalen Leistungen oder daran, dass die überwiegend männlichen Prüfer dem weiblichen Geschlecht mehr Sympathie entgegenbringen als dem männlichen. Die Möglichkeit, dass die Prüfungsergebnisse höhere Kompetenz widerspiegeln, wird nicht einmal erwogen. Bisher hatte ich geglaubt, ein Antidiskriminierungsgesetz sollte in einer kultivierten Gesellschaft eigentlich überflüssig sein. Da hat mich Herr Kollege van den Bussche aber jetzt doch vom Gegenteil überzeugt . . .
Prof. Dr. med. habil. Helmut W. Minne,
Klinik Der Fürstenhof, Am Hylligen Born 7,
31812 Bad Pyrmont
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