ArchivDeutsches Ärzteblatt PP3/2007Präventionsbericht 2005: Kassen erreichen 3,8 Millionen Menschen

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Präventionsbericht 2005: Kassen erreichen 3,8 Millionen Menschen

PP 6, Ausgabe März 2007, Seite 101

EB

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Foto: Caro
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Die gesetzlichen Krankenkassen haben im Jahr 2005 nahezu 3,8 Millionen Menschen mit Maßnahmen der Primärprävention und der betrieblichen Gesund­heits­förder­ung erreicht. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs um knapp zwölf Prozent. Das geht aus dem fünften Präventionsbericht hervor, den der Medizinische Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) gemeinsam mit den Spitzenverbänden der Krankenkassen herausgibt.
Danach stieg die Zahl der Menschen, die an primärpräventiven Kursen der Krankenkassen teilnahmen, von 803 000 im Jahr 2004 auf 1,2 Millionen 2005. Das ist eine Steigerung um 45 Prozent. Außerdem hätten die Krankenkassen ihr Engagement für Prävention im Lebensumfeld – also in Schulen, Vereinen oder Stadtteilen – erfolgreich fortgesetzt. Schätzungsweise zwei Millionen vor allem junge Menschen habe man 2005 mit diesen Maßnahmen erreicht, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Kassen.
Die Ausgaben für Primärprävention und betriebliche Gesund­heits­förder­ung sind zwischen 2000 und 2005 von 43,1 Millionen Euro auf 179,9 Millionen Euro gestiegen. Dies entspricht einer jährlichen Steigerungsrate von 36 Prozent. Damit, so die Spitzenverbände der Krankenkassen, hätten die gesetzlichen Krankenkassen den vom Gesetzgeber für das Jahr 2005 empfohlenen Ausgabenbetrag von 2,70 Euro pro Versicherten nahezu ausgeschöpft. EB
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