ArchivDeutsches Ärzteblatt PP3/2007Sexualmedizin: Wider den „trüben, stinkenden Nebel der Heuchelei“

THEMEN DER ZEIT

Sexualmedizin: Wider den „trüben, stinkenden Nebel der Heuchelei“

PP 6, Ausgabe März 2007, Seite 121

Sigusch, Volkmar

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„Senatore erotico“: Paolo Mantegazza war im 19. Jahrhundert weit über die Grenzen Italiens hinaus bekannt. Foto: Archiv
„Senatore erotico“: Paolo Mantegazza war im 19. Jahrhundert weit über die Grenzen Italiens hinaus bekannt. Foto: Archiv
Paolo Mantegazza war im 19. Jahrhundert ein Wegbereiter der modernen Sexualmedizin.

Die Geschichte der Sexualwissenschaft beginnt im katholischen Norditalien. Paolo Mantegazza war Mediziner und Anthropologe – aber auch Schriftsteller, ja Poet, weil die Sphären Wissenschaft und Dichtung noch nicht so eindeutig getrennt waren wie heute. Gegen die sonst üblichen Würdigungen kann eingewandt werden: Eine Psychopathia sexualis haben vor Richard Freiherr von Krafft-Ebing bereits französische und russische Ärzte vorgelegt. Genannt seien hier nur Ambroise-Auguste Tardieu und Benjamin Tarnowski. Freud hat zwar die Sexualtheorie, die im 20. Jahrhundert am einflussreichsten war, formuliert, konnte aber weder die kindliche Sexualität „entdecken“ noch als erster die sexuelle Entwicklung in Phasen einteilen – weil das andere schon vor ihm getan hatten. Und Ärzten wie Albert Moll, Havelock Ellis, Iwan Bloch und Magnus Hirschfeld, die enorme Verdienste um die Entfaltung einer modernen Sexualwissenschaft einschließlich Sexualmedizin haben, sind Pioniere wie Mantegazza vorausgegangen, gerade auch im Hinblick auf Theoriebildung und Emanzipationskampf.
Ein Poetosexuologe
Paolo Mantegazza war einer der ersten Sexualphysiologen, Sexualethnologen, Sexualempiriker, Sexualhygieniker und auch Sexualtheoretiker. Mit seinen Werken „Fisiologia del piacere“ (1854), „Fisiologia dell’amore“ (1873), „Igiene dell’ amore“ (1877), „Gli amori degli uomini – Saggio di una etnologia dell’amore“ (1886) und „Fisiologia della donna“ (1893) begründete er eine Wissenschaft, die noch keinen eigenen Namen hatte, die er selbst faute de mieux „diese Wissenschaft“ und auch „Wissenschaft der Umarmungen“ nannte.
Aus heutiger Sicht hat Mantegazza eine experimentalphysiologisch, kulturanthropologisch und sozialhygienisch, gelegentlich auch sozialphilosophisch orientierte Phänomenologie der heterosexuellen Liebe vorgelegt, die in der Geschichte der Sexualwissenschaft ihresgleichen sucht. Diskursgeschichtlich und damit auch praktisch-therapeutisch zeichnet sie sich nicht zuletzt dadurch aus, dass ihr das weibliche Geschlecht nicht nur nicht in Geschlechtskälte erstarrt ist, vielmehr an Liebes- und Wollustpotenz dem männlichen Geschlecht überlegen ist und dass ihr noch nicht alle abweichenden Vorlieben und Obsessionen zur Perversion missraten sind. Zugleich präsentiert Mantegazza, vornehmlich als Affektiologe, essayistische, gewissermaßen poetoszientifische Fragmente einer Kunst zu lieben und glücklich zu werden. Obgleich dem Zeitgeist – Darwinismus und Hygiene, „soziale“ und „sexuelle Frage“ – so folgsam wie kaum ein zweiter Forscher, bleibt doch bei Mantegazza durchgehend ein unvernünftig-ästhetischer, „hedonistischer“ Rest erhalten, der immer wieder daran erinnert, dass Wissenschaft weder den Menschen ganz erfassen noch erklären, noch glücklich machen kann.
Vom Genuss bis zur Geschlechterdifferenz
Angesichts des ebenso ernsten wie enorm verbreiteten Werkes von Mantegazza erstaunt es außerordentlich, dass er im Verlauf des 20. Jahrhunderts beinahe ganz in Vergessenheit geraten ist. Zu seinen Lebzeiten gehörte Mantegazza zu den wenigen wissenschaftlichen Schriftstellern, die mit ihren Büchern in Europa höchste Auflagen erreichten. Kritiker stellten ihn mit Montaigne und Darwin auf eine Stufe.
In den meisten seiner Werke pendelt Mantegazza – mit einer keineswegs versteckten Neigung zu Aphorismen und Sentenzen – zwischen einer anspruchsvollen, warmen Prosa und quasiphilosophischen Essays einerseits und kalten, nüchternen Berichten über naturwissenschaftliche Tier- und Menschen-Experimente und statistisch-empirische und ethnologische Recherchen zu Schädelmaßen, Stillzeiten oder Suizidraten andererseits. Er zeigt sich stets nicht nur in der hohen Philosophie und der europäischen Literatur sehr bewandert, sondern auch in der zeitgenössischen Fachjournal-Literatur.
Mantegazza trägt ein enormes Material zusammen, das selbst für den fachspezifisch versierten Wissenschaftler nach wie vor voller Überraschungen steckt. Auch die thematische Breite seiner Werke ist beeindruckend.
Sein erstes Buch, „Fisiologia del piacere“ (1854), das er als 22-Jähriger in Paris abschloss, zeigt, dass er vom sich ausbreitenden „psychologischen Zeitalter“ erfasst war; er erörterte darin nicht nur die „Genüsse“ aller Sinne, darunter die des „Geschlechtssinnes“ (einschließlich ihrer Entgleisungen), sondern auch die „Genüsse des Gefühls“ (Egoismus, Scham, Würde, Ruhmbegierde, Hochmut) sowie die „Genüsse des Verstandes“ (Aufmerksamkeit, Lernbedürfnis, Denktätigkeit, Fantasie, Willen). Am Ende seiner Abhandlung, von der 22 Ausgaben in diversen Sprachen bekannt sind, stehen „Grundzüge der Edonologie oder der Wissenschaft vom Genusse“, wir könnten auch sagen „vom Hedonismus“, weil die „Edonologie“ die griechischen Worte hêdonê und lógos enthält.
Eine erste Ethnographie der Liebe
Als aufklärender Moralist verachtete Mantegazza vor allem die „falschen Puritaner“ und „Tartüffe im kleinsten Format“. Er wollte den „trüben, stinkenden Nebel der Heuchelei“ beseitigen, „welcher uns alle einhüllt und zu gleicher Zeit nach Bordell und Sakristei riecht“, und beschwor die „keusche und heilige Nacktheit“ der Griechen, die er den „krankhaften Wollüsten unsres Jahrhunderts“ entgegenhielt.
Die immer dominierender werdende Naturwissenschaft hatte auch in Mantegazzas Vorstellung die Religion abzulösen. Sie wurde zuständig für alles, auch für sein Heiligstes – die Liebe zwischen Mann und Frau. „Gegenüber der Liebe sind wir Alle noch mehr oder weniger Wilde. (. . .) die Liebe muß ganz ebenso wie alle anderen Naturkräfte besiegt werden, und ohne einen Funken ihrer Energie, ohne eine Blüte aus ihrem Kranze einzubüßen, muß auch sie von der Wissenschaft geregelt werden, die Alles begreift und Alles erklärt.“
Der große Naturforscher war also bereit, sein Kostbarstes auf dem neuen Altar der totipotenten Wissenschaft zu opfern. Beharrlich verfolgte er das Ziel, irgendwie akkumuliertes Material in einen wissenschaftlichen Zusammenhang zu stellen und in diesem zu betrachten. Schon die Titel seiner Bücher, in denen von „Physiologie“ die Rede ist, also von natürlichen Vorgängen, die naturwissenschaftlich erforscht werden sollen, zeigen den epistemologischen Übergang vom Volksmund, der Philosophie und der Literatur zur experimentellen Wissenschaft an. Die epistemologische Weiche war so gestellt, dass Mantegazza alles Sinnliche und alles Geschlechtliche wissenschaftlich direkt aus der Natur herzuleiten versuchte, den Instinkt, den Geschlechtssinn, die Annäherung der Geschlechter, die Geschlechtsvereinigung, die Wollust und anderes mehr – eine Vorstellung, die uns heute fremd ist. Und Mantegazza, der schon als Kind experimentierte, ein Herbarium anlegte, als 19-Jähriger einen Chemieprofessor an der Universität vertrat und alle greifbaren Rauschmittel, vom Kaffee bis zum Opium, an sich selbst erforschte, folgte immer wieder selbstredend diesem gesellschaftlichen Befehl.
Gelegentlich erinnerte sich der Wissenschaftspionier wieder an die Unwägbarkeit der Liebe und schrieb: „Die Menge oder, besser gesagt, die Intensität der Liebe ist schwer zu messen, und vielleicht ist es ein Glück, daß es dafür kein Maß oder Gewicht giebt, noch ein Dynamometer, das den Unterschied anzeigt.“ Indem Mantegazza aber grundsätzlich „physiologisch“, das heißt naturwissenschaftlich zu argumentieren suchte, verhedderte er sich auf seinen Forschungsfeldern immer wieder in Widersprüche. So behauptete er beispielsweise zunächst, die Natur habe „dem Weibe auferlegt“, der Annäherung des Mannes „eine Zeit lang zu widerstehen“, um dann aber die erheblichen kulturellen Differenzen als einer der ersten Forscher überhaupt zu beschreiben, hier zwischen der „Wilden“ und dem „europäischen Fräulein“ zu seiner Zeit.
Damit ist ein Feld bezeichnet, das Mantegazzas Forschung ganz besonders als Pionierarbeit auszeichnet. Zeitgleich mit den ethnologischen Studien von Hermann Heinrich Ploss, betitelt „Das Weib in der Natur- und Völkerkunde“ (1885), die nach dessen Tod Maximilian Carl August Bartels fortgesetzt hat (Ploss und Bartels 1887), veröffentlichte Mantegazza die anthropologisch-ethnologischen Ergebnisse seiner Sammlungen und Reisen – er hatte zum Beispiel einige Jahre in Argentinien gelebt und unter anderem Ostindien und Lappland bereist – unter dem Titel „Gli amori degli uomini – Saggio di una etnologia dell’amore“ (1886). Der Titel der deutschen Übersetzung lautete „Anthropologisch-kulturhistorische Studien über die Geschlechtsverhältnisse des Menschen“.
Während also Krafft-Ebing aus der Literatur die seltensten „Perversionen“ der „zivilisierten“ Europäer herausfischte und als Krankheiten verrechnete, studierte Mantegazza die „Liebesarten“ „zivilisierter“ wie „wilder“ Völker und entdeckte zum Beispiel „bei einer Negerin treue, großmütige Leidenschaft“, die „eine unserer idealsten Damen ehren würde“. Als einer der ersten Forschungsreisenden trug Mantegazza zusammen, wie unterschiedlich die Liebes- und Geschlechtsverhältnisse bei den verschiedenen Völkern der Welt sind, wagte „zum ersten Male eine psychologische Ethnographie der Liebe“ – vor den Bemühungen von Iwan Bloch, den einige als Begründer einer nicht medizinisch-pathologisch, sondern ethnologisch-anthropologisch ausgerichteten Sexualwissenschaft ansehen, der aber selbst die bahnbrechenden Verdienste Mantegazzas mehrfach betonte. Nebenbei: Iwan Bloch hat auch nicht das Wort „Sexualwissenschaft“ erfunden, wie immer wieder behauptet wird.
Modern und unmodern
Unmodern argumentierte Mantegazza, wenn es um Masturbation ging oder um „Verkehrungen des Geschlechtssinnes“, die er beobachtete: eine Frau, die Mädchen liebte und sich als Mann kleidete; ein junger Mann, der „Jahre lang den Coitus nur an ungewöhnlichen Stellen ausübte und die Wollust da suchte, wo wir nur Küsse erwarten sollten“ – hier begann der Pionier der „gesunden und normalen“ Liebe zu stammeln: „angeborene Gehirnschwäche“. Ungut modern war Mantegazza, wenn er sich für eugenische Maßnahmen aussprach, wenn er durch „die Auswahl guter Erzeuger“ nach und nach „die Häßlichen und Schlechten fortschaffen“ wollte, um „unsere Rasse schrittweise und langsam (zu) verbessern“.
Sehr modern war Mantegazza, wenn es um die weibliche Sexualität ging, die er ihrer Potenz nach über die männliche stellte. Auch die Zukunft der Frau und des Geschlechterverhältnisses sah er ausgesprochen modern – bis auf einen Punkt: Er nahm an, dass Frauen nicht so intelligent wären wie Männer. Immer wieder verlangte Mantegazza soziale Reformen, die den Armen, vor allem den armen Müttern und Kindern, die Errungenschaften der Wissenschaft gewähren sollten, ohne sie den „Demüthigungen der offiziellen Wohlthätigkeit“ zu unterwerfen. Manche Reformvorschläge fanden in der Sexualwissenschaft Jahrzehnte später Berücksichtigung. Die Ungerechtigkeit, die Mantegazza kritisiert, existiert nach wie vor: Zum Beispiel die schlechtere Bezahlung von Frauen für die gleiche Arbeit, die Männer verrichten.
Bereits 1860 experimentierte Mantegazza mit Keimdrüsen, transplantierte sie bei Fröschen. Wenige Jahre später führte er Experimente an Menschen durch, die wir heute „sexualphysiologische“ Experimente nennen würden; er maß zum Beispiel die mit der Erektion des Penis einhergehende Blutmengen- und Temperaturerhöhung. Ein Forscher, der so genau hinschaute, stieß natürlich auch auf das, was erst später „kindliche“ oder „infantile Sexualität“ genannt wurde. Gelegentlich sprach er dann wie ein Psychoanalytiker am Beginn des 20. Jahrhunderts: „Die ersten Eindrücke, welche wir in den ersten Jahren der Kindheit erhalten, drücken sich in unserm weichen Fleisch ab und bleiben bis zum letzten Athemzug.“
Für überraschend viele Texte von Mantegazza gilt nach mehr als 100 Jahren: Würden in ihnen die damaligen Diskurs-Zauberworte durch heute übliche ersetzt, würde also statt von Amore von Sexualität, statt von Wonne von Lust, statt von Umarmung von Koitus, statt von höchster physischer Liebe von Orgasmus und statt von Physiologie der Liebe von Sexualwissenschaft gesprochen werden, könnten diese Texte als wissenschaftliche Essays eines Zeitgenossen in den Feuilletons unserer Tageszeitungen erscheinen.

zZitierweise dieses Beitrags:
Dtsch Arztebl 2007; 104(7): A 406–10

Anschrift des Verfassers
Prof. Dr. med. habil. Volkmar Sigusch
Em. Direktor des Instituts für Sexualwissenschaft
Klinikum der J.-W.-Goethe-Universität
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt am Main
E-Mail: Sigusch@em.uni-frankfurt.de


Biografisches

Paolo Mantegazza wurde am 31. Oktober 1831 im lombardischen Monza bei Mailand als Sohn römisch-katholischer, wohlhabender Eltern geboren; er starb am 28. August 1910 auf seinem Sommersitz in San Terenzo bei La Spezia. Auffälligerweise wird sein Vater Giovan Battista Mantegazza in den Biografien kaum erwähnt. Die Mutter Laura Solera dagegen, die in Italien 1850 die erste „Tagesstätte“ für Kleinkinder armer Leute und 1870 die erste „Berufsschule“ für Frauen gründete und bis heute in ihrem Land als Sozialreformerin, Freundin Garibaldis und Patriotin des „Risorgimento“ verehrt wird, hat der Protagonist ganz offenbar heiß geliebt, wie auch sein Buch „La mia mama“ von 1876 beweist.
Mantegazza promovierte 1854 zum Dr. med., nachdem er Medizin und auch etwas Philosophie in Pisa, Mailand und Pavia studiert hatte. Nach dem Studium arbeitete er als Arzt in Argentinien. Dort heiratete er 1856 die 15-jährige Jacobita Tejeda de Montemajor, Tochter des Senators von Salta, mit der er fünf Kinder hatte. 1858 kehrte er mit seiner Familie nach Italien zurück. Kurz darauf, mit 29 Jahren, wurde er Professor für Allgemeine Pathologie in Pavia, wo Camillo Gogli, nach dem heute unter anderem Hirnzellen, Hautrezeptoren und Zellstrukturen benannt sind, in seinem Labor arbeitete. Zehn Jahre später, 1870, übernahm Mantegazza die in der Philosophischen Fakultät angesiedelte erste italienische Professur für Anthropologie und Ethnologie in Florenz und gründete für die neuen Fächer ein Museum, eine Zeitschrift und eine wissenschaftliche Gesellschaft.
Von 1865 bis 1876 war er Parlamentsabgeordneter, danach Senator des Königreichs. Nach dem Tod seiner ersten Ehefrau heiratete er 1891 die Gräfin Maria Fantoni, mit der er eine Tochter hatte. Weit über Italien hinaus wurde der „Senatore erotico“ berühmt als Naturforscher und Sozialhygieniker, Experimentator und Sammler, Volksaufklärer und Moralist, Weltreisender und Schriftsteller, zum Beispiel durch „L’anno 3000“, einen Zukunftsroman.



Igiene dell’Amore

In der „Igiene dell’amore“ (1877) behandelt Mantegazza die Geschichte der Hygiene, die Pubertät (samt Sperma beim Mann und Menstruation bei der Frau), die Masturbation bei beiden Geschlechtern, Aphrodisie und Anaphrodisie, Erektion und Impotenz, geschlechtliche Verirrungen und Leiden, geschlechtliche Hypochondrie, Pollutionen, Dysgenesia anticipans (heute: Ejaculatio praecox), Dysgenesia posticipans (heute: Ejaculatio deficiens), Vaginismus, Unzucht und Keuschheit, Vererbung samt Pangenesis und Neogenesis, Heirat von Blutsverwandten (mit der von ihm bereits 1868 publizierten, bis dahin größten Stichprobe von 512 Ehen), Unfruchtbarkeit des Mannes und der Frau, freiwillige Unfruchtbarkeit im Sinn von Malthus (heute: Empfängnis- und Zeugungsverhütung).
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 1.
Ehrenfreund E: Bibliografia degli scritti di Paolo Mantegazza. Firenze: Stab. Grafico Commerciale 1926.
 2.
Krafft-Ebing R v: Psychopathia sexualis. Eine klinisch-forensische Studie. Stuttgart: Enke 1886.
 3.
Mantegazza P: Fisiologia del piacere. Milano: Bernadoni 1854 (dt. u.a.: Physiologie des Genusses. Autor. Übers. nach der 9. Aufl. aus dem Italienischen, 2. Aufl. Styrum, Leipzig: Spaarmann 1888).
 4.
Mantegazza P: Fisiologia dell’amore. Milano: Bernardoni und Brigola 1873 (dt. u.a.: Die Physiologie der Liebe. Einzige autorisirte dt. Ausgabe von E. Engel, 2. verbess. Aufl. Jena: Costenoble 1885).
 5.
Mantegazza P: La mia mama. Laura Solera Mantegazza. Milano: Brigola und Rechiedei 1876.
 6.
Mantegazza P: Igiene dell'amore. Milano: Brigola 1877 (dt. u.a.: Die Hygieine der Liebe, nach der 4. Aufl. aus dem Italienischen. Einzige autorisirte Ausgabe, 2. Aufl. Jena: Costenoble, o. J. [1887]).
 7.
Mantegazza P: Gli amori degli uomini. Saggio di una etnologia dell'amore. 2 Bde. Milano: Paolo Mantegazza Editore 1886 (dt. u.a.: Die Geschlechtsverhältnisse des Menschen, 7. Aufl. Berlin: Schillerbuchh., o.J. [1924]).
 8.
Mantegazza P: Fisiologia della donna. 2 Bde. Milano u.a.: Fratelli Treves 1893 (dt. u.a.: Die Physiologie des Weibes. Autorisierte dt. Ausgabe. Aus dem Italienischen von R. Teuscher, 9. Aufl. Berlin: Neufeld & Henius, o.J. [1912]).
 9.
Mantegazza P: L’anno 3000. Un sogno. Milano: Treves 1897 (dt.: Das Jahr 3000. Ein Zukunftstraum. Autosisierte dt. Ausgabe. Aus dem Italienischen von W. A. Kastner. Jena: Costenoble, o.J. [1897]).
10.
Ploss HH.: Das Weib in der Natur- und Völkerkunde. Anthropologische Studien. 2 Bde. Leipzig: Grieben 1885; 2., stark verm. Aufl., nach dem Tod des Verfassers bearb. u. hg. von M. C. A. Bartels. Leipzig: Grieben 1887.
 1. Ehrenfreund E: Bibliografia degli scritti di Paolo Mantegazza. Firenze: Stab. Grafico Commerciale 1926.
 2. Krafft-Ebing R v: Psychopathia sexualis. Eine klinisch-forensische Studie. Stuttgart: Enke 1886.
 3. Mantegazza P: Fisiologia del piacere. Milano: Bernadoni 1854 (dt. u.a.: Physiologie des Genusses. Autor. Übers. nach der 9. Aufl. aus dem Italienischen, 2. Aufl. Styrum, Leipzig: Spaarmann 1888).
 4. Mantegazza P: Fisiologia dell’amore. Milano: Bernardoni und Brigola 1873 (dt. u.a.: Die Physiologie der Liebe. Einzige autorisirte dt. Ausgabe von E. Engel, 2. verbess. Aufl. Jena: Costenoble 1885).
 5. Mantegazza P: La mia mama. Laura Solera Mantegazza. Milano: Brigola und Rechiedei 1876.
 6. Mantegazza P: Igiene dell'amore. Milano: Brigola 1877 (dt. u.a.: Die Hygieine der Liebe, nach der 4. Aufl. aus dem Italienischen. Einzige autorisirte Ausgabe, 2. Aufl. Jena: Costenoble, o. J. [1887]).
 7. Mantegazza P: Gli amori degli uomini. Saggio di una etnologia dell'amore. 2 Bde. Milano: Paolo Mantegazza Editore 1886 (dt. u.a.: Die Geschlechtsverhältnisse des Menschen, 7. Aufl. Berlin: Schillerbuchh., o.J. [1924]).
 8. Mantegazza P: Fisiologia della donna. 2 Bde. Milano u.a.: Fratelli Treves 1893 (dt. u.a.: Die Physiologie des Weibes. Autorisierte dt. Ausgabe. Aus dem Italienischen von R. Teuscher, 9. Aufl. Berlin: Neufeld & Henius, o.J. [1912]).
 9. Mantegazza P: L’anno 3000. Un sogno. Milano: Treves 1897 (dt.: Das Jahr 3000. Ein Zukunftstraum. Autosisierte dt. Ausgabe. Aus dem Italienischen von W. A. Kastner. Jena: Costenoble, o.J. [1897]).
10. Ploss HH.: Das Weib in der Natur- und Völkerkunde. Anthropologische Studien. 2 Bde. Leipzig: Grieben 1885; 2., stark verm. Aufl., nach dem Tod des Verfassers bearb. u. hg. von M. C. A. Bartels. Leipzig: Grieben 1887.

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