ArchivDeutsches Ärzteblatt PP3/2007Beschluss der Arbeitsgemeinschaft Ärzte/Ersatzkassen anstelle der 222. Sitzung zu Kapitel 40 und zu Kapitel 32 zum Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) der E-GO (Beschluss-Nr. 890) gleichlautend auch Beschluss der Partner des Bundesmantelvertrages anstelle der 82. Sitzung zur vertraglichen Vereinbarung zu Kapitel 40 und zu Kapitel 32 des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) des BMÄ

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Beschluss der Arbeitsgemeinschaft Ärzte/Ersatzkassen anstelle der 222. Sitzung zu Kapitel 40 und zu Kapitel 32 zum Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) der E-GO (Beschluss-Nr. 890) gleichlautend auch Beschluss der Partner des Bundesmantelvertrages anstelle der 82. Sitzung zur vertraglichen Vereinbarung zu Kapitel 40 und zu Kapitel 32 des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) des BMÄ

PP 6, Ausgabe März 2007, Seite 139

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LNSLNS Beschluss
der Arbeitsgemeinschaft Ärzte/Ersatzkassen anstelle
der 222. Sitzung (schriftliche Beschlussfassung)
zu Kapitel 40 (gültig ab 1. April 2007) und zu Kapitel 32 (gültig ab 1. Juli 2007) zum Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) der E-GO (Beschluss-Nr. 890)
gleichlautend auch
Beschluss
der Partner des Bundesmantelvertrages anstelle der
82. Sitzung (schriftliche Beschlussfassung) zur vertraglichen Vereinbarung zu Kapitel 40 (gültig ab 1. April 2007) und zu Kapitel 32 (gültig ab 1. Juli 2007) des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) des BMÄ


Die Arbeitsgemeinschaft Ärzte/Ersatzkassen gemäß § 50 Bundesmantelvertrag hat anstelle der 222. Sitzung (schriftliche Beschlussfassung) den nachfolgenden Beschluss Nr. 890 zur Änderung bzw. Ergänzung der E-GO gefasst:

B 890. Zu Kapitel 40 (gültig ab 1. April 2007 und Kapitel 32 (gültig ab 1. Juli 2007) der E-GO:

Die Arbeitsgemeinschaft beschließt:
Gültig ab 1. April 2007
I. Änderung im Abschnitt 40.1 des Kapitels 40
Anpassung der Präambel 40.1 Nr. 2, Aufnahme der Kos-
tenpauschale Nr. 40100
„Neben den Leistungen des Abschnitts 1.7.3 zur Früherkennung von Brustkrebs im Rahmen des Mammographie-Screenings sind nur die Kostenpauschalen nach den Nrn. 40100, 40850 und 40852 berechnungsfähig.“
Gültig ab 1. Juli 2007
II. Anpassung der Bewertung und der Legende der Leistung nach der Nr. 32532
32532 Lymphozyten-Transformations-Test(s), einschließlich Kontrollkultur(en) ggf. mit mehreren Mitogenen und/oder Antigenen (nicht zur Erregerdiagnostik), insgesamt 40,00 EUR
III. Streichung von Leistungen des Kapitels 32
32048 Zählung der basophil getüpfelten Erythrozyten
32049 Eosinophilenzählung
32080 Prostataphosphatase
32088 Glykierte Blut und/oder Gewebeproteine
32093 Chymotrypsin
32098 Gesamt-Trijodthyronin (T 3)
32099 Gesamt-Thyroxin (T 4)
32100 Indirekte Schilddrüsenhormon-Bindungstests
32129 Rheumafaktor
32239 Aldolase
32241 LAP
32255 Hydroxyprolin
32256 Lezithin
32275 Gold im Serum
32276 Kobalt
32282 Zinn
32399 CA 549
32423 Hormonrezeptor-Aufbereitung aus Operationsmaterial
32424 Hormonrezeptor im Gewebe
32436 Alpha-1-Glykoprotein
32534 Chemosensitivität
32577 HIV-Nachweis mittels Immunfluoreszenz

 1. Analoge Änderung der Katalogbeschreibung zu den Leistungen nach den Nrn. 32046 bis 32050
Mikroskopische Untersuchung eines Körpermaterials nach differenzierender Färbung, ggf. einschl. Zellzählung, gilt für die Leistungen nach den Nrn. 32046, 32047 und 32050,

 2. Analoge Änderung der Katalogbeschreibung zu den Leistungen nach den Nrn. 32056 bis 32088
Quantitative Bestimmung von Substraten, Enzymaktivitäten oder Elektrolyten, auch mittels trägergebundener (vorportionierter) Reagenzien, gilt für die Leistungen nach den Nrn. 32056 bis 32079 und 32081 bis 32087,

 3. Streichung der Anmerkungen hinter dem Katalog der Leistungen nach den Nrn. 32098 bis 32101

 4. Streichung der Anmerkung hinter der Leistung nach der Nr. 32320

 5. Streichung der Anmerkung hinter der Leistung nach der Nr. 32321

 6. Analoge Änderung der Katalogbeschreibung zu den Leistungen nach den Nrn. 32128 bis 32136
Immunologischer oder gleichwertiger chemischer Nachweis, ggf. einschl. mehrerer Probenverdünnungen, gilt für die Leistungen nach den Nrn. 32128 und 32130 bis 32136,

 7. Analoge Änderung der Katalogbeschreibung zu den Leistungen nach den Nrn. 32230 bis 32246
Quantitative chemische oder physikalische Bestimmung, gilt für die Leistungen nach den Nrn. 32230 bis 32238, 32240 und 32242 bis 32246,

 8. Analoge Änderung der Katalogbeschreibung zu den Leistungen nach den Nrn. 32250 bis 32262
Quantitative chemische oder physikalische Bestimmung, gilt für die Leistungen nach den Nrn. 32250 bis 32254 und 32257 bis 32262,

 9. Analoge Änderung der Katalogbeschreibung zu den Leistungen nach den Nrn. 32265 bis 32283
Quantitative physikalische Bestimmung von Elementen mittels Atomabsorption, gilt für die Leistungen nach den Nrn. 32265 bis 32274, 32277 bis 32281 und 32283,
10. Analoge Änderung der Anmerkung hinter dem Katalog der Leistungen nach den Nrn. 32323 bis 32325
Die Leistungen nach den Nrn. 32324, 32350, 32351, 32352, 32390 bis 32398, 32400, 32405 und 32420 sind nebeneinander insgesamt bis zu zweimal berechnungsfähig.

11. Analoge Änderung der ersten Anmerkung hinter dem Katalog der Leistungen nach den Nrn. 32350 bis 32361
Die Leistungen nach den Nrn. 32324, 32350, 32351, 32352, 32390 bis 32398, 32400, 32405 und 32420 sind nebeneinander insgesamt bis zu zweimal berechnungsfähig.

12. Analoge Änderung der ersten Anmerkung hinter dem Katalog der Leistungen nach den Nrn. 32365 bis 32381
Die Leistungen nach den Nrn. 32365 bis 32381, 32385 bis 32398, 32400 bis 32405 und 32410 bis 32416 sind im Rahmen eines Stimulations- oder Suppressionstestes bis zu fünfmal, im Rahmen eines Tagesprofils bis zu dreimal berechnungsfähig.

13. Analoge Änderung der Anmerkungen hinter dem Katalog der Leistungen nach den Nrn. 32385 bis 32405
Die Leistungen nach den Nrn. 32324, 32350, 32351, 32352, 32390 bis 32398, 32400, 32405 und 32420 sind nebeneinander insgesamt bis zu zweimal berechnungsfähig. Davon abweichend sind die Leistungen nach den Nrn. 32391 und 32398 nicht nebeneinander berechnungsfähig.
Die Leistungen nach den Nrn. 32365 bis 32381, 32385 bis 32398, 32400 bis 32405 und 32410 bis 32416 sind im Rahmen eines Stimulations- oder Suppressionstestes bis zu fünfmal, im Rahmen eines Tagesprofils bis zu dreimal berechnungsfähig.

14. Analoge Änderung der ersten Anmerkung hinter dem Katalog der Leistungen nach den Nrn. 32410 bis 32416
Die Leistungen nach den Nrn. 32365 bis 32381, 32385 bis 32398, 32400 bis 32405 und 32410 bis 32416 sind im Rahmen eines Stimulations- oder Suppressionstestes bis zu fünfmal, im Rahmen eines Tagesprofils bis zu dreimal berechnungsfähig.

15. Analoge Änderung der Katalogbeschreibung zu den Leistungen nach den Nrn. 32435 bis 32455
Quantitative Bestimmung von humanen Proteinen oder anderen Substanzen mittels Immunnephelometrie, Immunturbidimetrie, Immunpräzipitation, Fluorometrie, Immunoassay oder anderer gleichwertiger Verfahren, gilt für die Leistungen nach den Nrn. 32435 und 32437 bis 32455,

16. Analoge Änderung der Anmerkung hinter der Leistung nach der Nr. 32456
Der Höchstwert für die Untersuchungen nach den Nrn. 32435 und 32437 bis 32456 beträgt 41,50 EUR

IV. Aufnahme neuer Leistungen in das Kapitel 32
Aufnahme der Leistung nach der Nr. 32097 in den Katalog Quantitative Bestimmung mittels Immunoassay
32097 BNP und/oder NT-Pro-BNP (BNP natriuretrisches Peptid) 25,00 EUR
Aufnahme der Leistung nach der Nr. 32137 in den Katalog Drogensuchtest unter Verwendung eines vorgefertigten Reagenzträgers
32137 Buprenorphinhydrochlorid 3,05 EUR

1. Analoge Änderung der Katalogbeschreibung zu den Leistungen nach den Nrn. 32140 bis 32147
Drogensuchtest unter Verwendung eines vorgefertigten Reagenzträgers, gilt für die Leistungen nach den Nrn. 32137 und 32140 bis 32147, je Substanz und/oder Substanzgruppe

2. Analoge Änderung der Anmerkung hinter dem Katalog zu den Leistungen nach den Nrn. 32140 bis 32147
Die Leistungen nach den Nrn. 32137 und 32140 bis 32147 sind nicht neben der Leistung nach der Nr. 32292 berechnungsfähig.

3. Analoge Änderung der zweiten und dritten Anmerkung hinter der Leistung nach der Nr. 32148
Der Höchstwert im Behandlungsfall für die Untersuchungen nach den Nrn. 32137 und 32140 bis 32148 beträgt im ersten und zweiten Quartal der substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger gemäß den Richtlinien des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses 125,00 EURO.
Der Höchstwert im Behandlungsfall für die Untersuchungen nach den Nrn. 32137 und 32140 bis 32148 beträgt ab dem dritten Quartal oder außerhalb der substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger gemäß den Richtlinien des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses 64,00 EUR

4. Analoge Änderung der Anmerkung hinter der Leistung nach der Nr. 32292
Die Leistung nach der Nr. 32292 ist nicht neben den Leistungen nach den Nrn. 32137 und 32140 bis 32147 berechnungsfähig.

Aufnahme der Leistung nach der Nr. 32489 in den Katalog Qualitativer Nachweis und/oder quantitative Bestimmung von Antikörpern gegen körpereigene Antigene (Autoantikörper) mittels indirekter Immunfluoreszenz, Immunoassay oder Immunoblot
32489 Antikörper gegen zyklisch citrulliniertes Peptid (Anti-CCP-AK), einmal im Krankheitsfall 11,20 EUR

1. Analoge Änderung der Katalogbeschreibung zu den Leistungen nach den Nrn. 32490 bis 32505
Qualitativer Nachweis und/oder quantitative Bestimmung von Antikörpern gegen körpereigene Antigene (Autoantikörper) mittels indirekter Immunfluoreszenz, Immunoassay oder Immunoblot, gilt für die Leistungen nach den Nrn. 32489 bis 32505,

2. Analoge Änderung der ersten Anmerkung hinter dem Katalog zu den Leistungen nach den Nrn. 32490 bis 32505
Der Höchstwert für die Untersuchungen nach den Nrn. 32489 bis 32505 beträgt 48,50 EUR

V. Änderung der Präambel des Kapitels 32 durch Aufnahme des Absatzes 15.
15. In Anhang 4 zum EBM sind Laborleistungen aufgeführt, die nicht bzw. nicht mehr berechnungsfähig sind. Diese Leistungen sind auch nicht als „Ähnliche Untersuchungen“ berechnungsfähig.
VI. Aufnahme eines Anhang 4 zum EBM (Verzeichnis der nicht oder nicht mehr berechnungsfähigen Leistungen)

Anhang 4
Verzeichnis nicht oder nicht mehr berechnungsfähiger Leistungen


(gültig für die vorstehenden Leistungen ab 1. Juli 2007)
Vorbehalt:
Die Unterschriftsverfahren zu den Beschlussfassungen wurden eingeleitet. Die Bekanntmachung erfolgt somit unter dem Vorbehalt der endgültigen Unterzeichnung durch alle Vertragspartner.
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