ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2007Gesundheitswirtschaft: Europa als Motor

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Gesundheitswirtschaft: Europa als Motor

Dtsch Arztebl 2007; 104(11): A-685 / B-605 / C-581

Spielberg, Petra

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Ulla Schmidt betonte den Nutzen grenzüberschreitender Kooperationen. Foto: Photothek.net
Ulla Schmidt betonte den Nutzen grenzüberschreitender Kooperationen.
Foto: Photothek.net
Die Bundesregierung erhofft sich von einer stärkeren europäischen Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich Impulse auch für die deutsche Wirtschaft. „In Deutschland arbeiten bereits 4,3 Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen“, sagte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt (SPD) auf einer vom nordrhein-westfälischen Ge­sund­heits­mi­nis­terium und dem European Public Health Centrum NRW veranstalteten Konferenz in Düsseldorf.
Allein 2004 und 2005 seien 27 000 neue Arbeitsplätze hinzugekommen. Schmidt verwies darauf, dass die Standortbedingungen für die Pharma-, Biotechnologie- und Medizinprodukteindustrie in Deutschland, verglichen mit anderen europäischen Ländern, besser seien als ihr Ruf. Ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch über die Grenzen hinweg sowie Kooperationen könnten die Dynamik weiter beschleunigen. Die EU-Verordnung zu Kinderarzneimitteln verdeutliche zudem, welchen konkreten Nutzen grenzüberschreitende Kooperationen für die medizinische Versorgung haben können, sagte Schmidt. Gleiches gelte für die Arzneimittelforschung im Bereich seltener Krankheiten. Aus Sicht von Schmidt wäre es außerdem wünschenswert, europaweit gemeinsame Standards für die Kosten- und Nutzenbewertung neuer Arzneimittel und Therapieverfahren zu entwickeln. ps
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