ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2007Blutung oder Ulkus nach Spironolacton-Gabe

MEDIZIN: Referiert

Blutung oder Ulkus nach Spironolacton-Gabe

Dtsch Arztebl 2007; 104(11): A-723 / B-637 / C-613

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LNSLNS Selbst so häufig eingesetzte langjährig bewährte Medikamente wie Spironolacton weisen ein Risikoprofil bezüglich gastrointestinaler Blutung und Ulkusbildung auf, berichtet eine holländische Arbeitsgruppe. An der Fall-Kontroll-Studie nahmen 306 645 Patienten teil. Personen mit Alkoholmissbrauch und Karzinom des Verdauungstrakts wurden ausgeschlossen. Die Autoren diagnostizierten 623 gastroenterologische Komplikationen. Zu jedem Indexfall identifizierte man zehn Kontrollpersonen. Das Risiko, ein Ulkus oder eine Blutung zu entwickeln, war nach der Einnahme von Spironolacton um den Faktor 2,7 höher als in der Vergleichsgruppe. w

Verhamme K, Mosis G, Dieleman J et al.: Spironolactone and the risk of upper gastrointestinal event: a population-based case-control study. BMJ 2006; 333: 501.
Dr. Katja Verhamme, Department of Medical Informatics, Erasmus MC, PO Box 1738, NL– 3000 Rotterdam, E-Mail: k.verhamme@erasmusmc.nl

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