ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2007Hartwig Bauer: Mehrfach ausgezeichnet

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Hartwig Bauer: Mehrfach ausgezeichnet

Merten, Martina

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Foto: privat
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Warum das Bundesverdienstkreuz ausgerechnet an ihn ging, versteht Prof. Dr. med. Hartwig Bauer nicht so recht. Schließlich, sagt der 64-Jährige bescheiden, kenne er viele Personen, die „enorm engagiert und ehrenamtlich aktiv sind“. Die Nachricht, die Auszeichnung für sein „engagiertes Wirken“ zu erhalten, habe ihn daher überrascht.
Bauer, Facharzt für Chirurgie und seit 2002 Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), arbeitet gern. Und gerade weil Arbeit ihm „immer viel Spaß bereitet hat“, investierte der gebürtige Bayer viel Zeit in ehrenamtliche Tätigkeit. So entstanden aus partnerschaftlichen Kontakten zu Ärzten aus Ungarn, der Ukraine, Rumänien und Togo regelmäßige Hilfstransporte. Darüber hinaus bildete der langjährige Ärztliche Direktor der Kreisklinik Altötting Gastärzte in deren Heimatländern und in der chirurgischen Abteilung seiner Klinik aus. In Kooperation mit der Friedensdorf-Initiative und der Kosovo-Stiftung operierte Bauer kriegsverletzte Kinder aus den Krisengebieten. Als Vorstandsmitglied im Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes kümmerte sich der ehemalige Präsident der DGCH außerdem darum, das Notarztwesen neu zu strukturieren.
Doch das alles, fügt Bauer hinzu, sei „wirklich nicht weiter erwähnenswert“. Wesentlicher findet der Viszeralchirurg, dass sich inzwischen alle acht chirurgischen Fachgesellschaften unter dem Dach der DGCH vereint haben. Als jetzigem und voraussichtlich auch künftigem Generalsekretär liegt Bauer am Herzen, diese neue Struktur mit Leben zu erfüllen. Martina Merten

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