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Auf den ersten Blick erscheint es anerkennenswert, dass viele sich um unsere „Asthma-Kids“ kümmern. Auf den zweiten Blick stellt man fest, dass diese Bezeichnung eine Festlegung im Sinne eines Brandmarkens für eventuell das ganze Leben darstellt. Bereits zehn Prozent unserer Kinder sind in der Anfangsphase einer solchen „Karriere“. Was lernen diese Kids? Sie lernen den fehlerfreien Umgang mit Sprays und Medikamenten. Was lernen sie nicht? Das Vermeiden aller Allergene, vor allem der Nahrungsmittel, gegen die sie allergisch oder die für sie unverträglich sind. Nach meinen Erfahrungen sind die Asthma-Kids zu einem großen Teil Nutella-Kids, Weizen-Kids, Kuhmilch-Kids, Gelatine-Kids und manches andere mehr. Würden wir uns darum kümmern anstelle einer Perfektionierung des Sichabfindens mit einem unnatürlichen Leben, ließe sich die Prävalenz erheblich reduzieren, und der negative Begriff „Asthma-Kids“ könnte in Vergessenheit geraten.
Dr. med. Manfred Doepp, Buchbichl 52,
83737 Irschenberg
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