ArchivDeutsches Ärzteblatt11/1997Drogenpolitik: Widerspruch

SPEKTRUM: Leserbriefe

Drogenpolitik: Widerspruch

Kramer, K. H.

Zu dem "Seite eins"-Beitrag "Schritt ins Abseits" von Norbert Jachertz in Heft 7/1997
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LNSLNS Der Meinung von Herrn Jachertz und einem Teil der Ärzteprominenz muß ich vehement widersprechen: Heroin und Kokain sollen weiterhin nur durch die Verbrecherorganisationen verkauft werden. Die guten Erfahrungen, die man in Zürich mit der kontrollierten Abgabe (auf Rezept natürlich) gemacht hat, werden totgeschwiegen. Und man lernt nichts daraus, daß China beispielsweise erwischte Dealer erschießen oder aufhängen läßt und immer weitere Dealer erwischt werden, weil die Todesstrafe auch hierbei nicht abschreckt. Die Prohibition in den USA hat den Lernfähigen gelehrt, daß Verbote ein Anreiz sind, diese zu umgehen, und damit viel Geld zu verdienen ist . . . Ich meine: auch Lernen muß gewollt sein.
Dr. med. K. H. Kramer, Von-der-Leyen-Straße 13, 66907 Glan-Münchweiler
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