ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2007Forschung: Menschenverachtend
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Die Meinung der Bundesregierung und einiger Abgeordneter zum Problem der Gewinnung von embryonalen Stammzellen ist absurd und menschenverachtend. Auch wenn eine therapeutische Anwendung noch längere Zeit dauern kann, hoffen viele Menschen mit chronischen Erkrankungen des ZNS auf eine Therapie mit Stammzellen. Dass die nicht selbst betroffenen Abgeordneten diese Möglichkeiten blockieren, ist kaum zu verstehen. Die jetzt gültige Stichtagsregelung benachteiligt die Forschung in Deutschland erheblich. Man kann sich immer nur wundern, dass die Gewinnung von embryonalen Stammzellen aus ohnehin absterbenden Embryonen von vielen Menschen so verdammt wird, während die gleiche Personengruppe überhaupt keine Bedenken gegen die Abtreibung von lebensfähigen und viel weiter entwickelten Föten hat. Dies wird sogar aus ideologischen Gründen propagiert. Kein Politiker würde es ernsthaft wagen wollen, die Abtreibung zu unterbinden.
Dr. med. H. Thomas Hansen, Oldensworth 20, 24837 Schleswig
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