ArchivDeutsches Ärzteblatt11/1997Transplantationen: Schönfärberisch

SPEKTRUM: Leserbriefe

Transplantationen: Schönfärberisch

Gieselmann, Winfrid

Zu der Vorstellung des Buches "Jetzt ist?s ein Stück von mir" von Sibylle Storkebaum in Heft 7/1997
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LNSLNS . . . Die beiden abgedruckten Stellungnahmen von Patienten verursachen mir beim Lesen Magendrücken. Die erste, angeblich von einem Moslem verfaßte, erweckt stark den Eindruck, erfunden zu sein; wie kann ein gläubiger Moslem esoterisches Gedankengut übernehmen und an eine Verbindung eines Verstorbenen mit seinem Organ oder mit dem transplantierten glauben? Beide Stellungnahmen erinnern in ihrer schönfärberischen Diktion an Propaganda-Schriften gewisser totalitärer Regime. Es spricht nicht für die Transplantations-Bewegung, wenn sie zu unsachlicher Argumentation greifen muß.
Es spräche für das DÄ, wenn es seine weltanschauliche Neutralität ernst nehmen und esoterische Inhalte außen vor lassen würde.
Dr. med. Winfrid Gieselmann, Finkenwiesenstraße 1, 75417 Mühlacker
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