ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2007Häusliche Krankenpflege: Zusätzliche Leistungen möglich

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Häusliche Krankenpflege: Zusätzliche Leistungen möglich

Dtsch Arztebl 2007; 104(13): A-826 / B-730 / C-702

Gerst, Thomas

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Foto: epd
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Auch Pflegemaßnahmen, die nicht im Leistungsverzeichnis zur häuslichen Krankenpflege des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses (G-BA) enthalten sind, sind künftig im Einzelfall zulasten der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) verordnungsfähig. Der G-BA reagierte mit diesem Beschluss am 15. März in Köln auf die aktuelle Rechtsprechung, wonach über die Vorgaben des G-BA zu häuslichen Krankenpflegemaßnahmen hinaus in medizinisch begründeten Fällen zusätzliche Leistungen verordnet werden können. Als Beispiele für solche Maßnahmen nennt der G-BA spezielle Bewegungsübungen oder kontinuierliche Blutzuckermessungen.
Auch die Belange von Kindern bei der Verordnung von häuslicher Krankenpflege sollen nach dem G-BA-Beschluss künftig stärker Berücksichtigung finden. Mehr als bisher sollen beispielsweise Anleitungs- und Schulungsmaßnahmen zur häuslichen Krankenpflege von Kindern und deren Eltern oder Betreuungspersonen zulasten der GKV verordnet werden können. TG
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