ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2007Kosten-Nutzen-Bewertung: Pharmaverband hofft auf produktive Debatten

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Kosten-Nutzen-Bewertung: Pharmaverband hofft auf produktive Debatten

Dtsch Arztebl 2007; 104(14): A-908 / B-808 / C-776

Rieser, Sabine

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Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) hat sich positiv zu Kosten-Nutzen-Bewertungen von Arzneimitteln geäußert, die durch das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz zum 1. April eingeführt wurden. Damit werde die Arbeit des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) „zumindest methodisch auf einen wissenschaftlich fundierten und damit konsensfähigen Grund“ gestellt, sagte Dr. med. Andreas Barner. Nach Auffassung des VFA-Vorstandsvorsitzenden muss künftig bereits am Anfang eines Bewertungsprozesses über Maßstäbe diskutiert werden. Denn „die bisherigen Erfahrungen mit der Nutzenbewertung in Deutschland zeigen, dass sich ungeklärte Verfahrensfragen nicht in Luft auslösen, sondern in Form von scharfen inhaltlichen Meinungsverschiedenheiten im Laufe eines Bewertungsverfahrens ständig wiederkehren“.
Ein Meilenstein auf dem Weg zu einer veränderten Kommunikation mit dem IQWiG wäre die Einführung von Scoping-Workshops, sagte Barner. Dabei beteiligen sich Fachleute aus Wissenschaft, Industrie und Patientenorganisationen vor Beginn des eigentlichen Bewertungsverfahrens an der Auswahl von Kriterien, an denen der Erfolg einer Therapie bewertet wird. Solche Verfahren einzuführen, ist einer der Vorschläge von Prof. Dr. J.-Matthias Graf von der Schulenburg. Der Gesundheitsökonom hat im Auftrag des VFA ein Gutachten über Methoden zur Ermittlung von Kosten-Nutzen-Relationen verfasst. Rie
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