ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2007Krebspatienten: Bessere Versorgung durch Spitzenzentren

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Krebspatienten: Bessere Versorgung durch Spitzenzentren

Dtsch Arztebl 2007; 104(14): A-912 / B-811

Rieser, Sabine

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Spitzenzentrum in Dresden: Radiologe Prof. Dr. med. Michael Laniado erläutert Kollegen die Befunde. Foto: Uniklinikum Dresden
Spitzenzentrum in Dresden: Radiologe Prof. Dr. med. Michael Laniado erläutert Kollegen die Befunde.
Foto: Uniklinikum Dresden
Die Deutsche Krebshilfe fördert vier Einrichtungen als onkologische Spitzenzentren. Die Auswahl unter 18 Bewerbern fiel auf das UniversitätskrebsCentrum in Dresden, das Tumorzentrum am Universitätsklinikum Freiburg, das Centrum für Integrierte Onkologie der Universitätskliniken Köln/Bonn und das Südwestdeutsche Tumorzentrum am Universitätsklinikum Tübingen. Jedes Zentrum erhält für drei Jahre insgesamt drei Millionen Euro.
Die Mitarbeiter müssen grundsätzlich für alle Patienten eine zentrale Anlaufstelle vorhalten und die Behandlung durch ein interdisziplinäres „Tumor Board“ definieren. Ihre Behandlungskonzepte sollen leitliniengerecht und evidenzbasiert sein. Zu den Vorgaben gehört weiterhin, dass die Zentren Krankenversorgung und Forschung gut verzahnen und dafür sorgen, dass niedergelassene Ärzte sowie Krankenhäuser der Region in die Behandlung eingebunden werden.
„Onkologische Spitzenzentren sollen neue Standards in der Diagnostik, Behandlung und Betreuung von Krebserkrankungen etablieren sowie Krebspatienten nach weitgehend einheitlichen Prozessen versorgen“, sagte Friedrich Carl Janssen, Vorstandsvorsitzender der Krebshilfe. Angesichts von 420 000 onkologischen Neuerkrankungen pro Jahr seien aber auch Bund und Länder, weitere Förderinstitutionen und die Krankenkassen in der Pflicht, sich zu beteiligen. Ende 2007 soll eine zweite Förderung ausgeschrieben werden, um bis zu weitere sechs Zentren zu etablieren. Rie
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