ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2007gesundheitspolitik: Reform der Unvernunft

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gesundheitspolitik: Reform der Unvernunft

Dtsch Arztebl 2007; 104(14): A-949 / B-842 / C-803

Behne, Ewald

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Optimismus ist Pflicht, mahnt Chefredakteur Heinz Stüwe auf der ersten Seite zum Jahresbeginn an. Allerdings, diese Gesundheitspolitik macht es fast unmöglich, als Arzt lege artis seine Pflicht zu erfüllen und dabei noch optimistisch zu bleiben . . . Seit Jahren erleben wir eine arztfeindliche Kampagne. Kann man da mit einem Verhandlungspartner, der uns zu „Anbietern“ degradierte, einsichtig und sachlich reden? Trotz aller Proteste aller im Gesundheitswesen Tätigen hat diese Koalition die Reform der Unvernunft auf Biegen und Brechen durchgepeitscht, und man ist unverschämt genug zuzugeben, man habe sich auf den „kleinsten gemeinsamen Nenner“ geeinigt . . . Man lasse sich nicht täuschen: Die Bürgerversicherungspropagandisten wollen letztlich eine staatlich reglementierte Medizin nach marxistisch-leninistischem Muster. Auf dem Ärztetag am 24. Oktober 2006 wurde befürchtet, noch mehr Ärzte könnten sich aus dem System verabschieden. Die Aktiven haben diese Möglichkeit des Auswanderns oder der Kassenabgabe, uns Alten bleibt nur die innere Emigration . . .
Dr. med. Ewald Behne, Mittlere Trift 8,
33175 Bad Lippspringe
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