ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2007Die Medizinische Fachangestellte. Erläuterungen und Umsetzungshilfen zur Ausbildungsverordnung

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Die Medizinische Fachangestellte. Erläuterungen und Umsetzungshilfen zur Ausbildungsverordnung

Dtsch Arztebl 2007; 104(14): A-951 / B-844 / C-805

Bundes­ärzte­kammer

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Ausbildungsverordnung: Optimale Hilfestellung

Die Ausbildungsverordnung zur Medizinischen Fachangestellten (MFA) trat zum 1. August 2006 in Kraft. Das Berufsbild der Medizinischen Fachangestellten löst den bisherigen Ausbildungsberuf der Arzthelferin ab. Die neue Ausbildungsverordnung bringt eine Reihe von neuen Inhalten und Strukturelementen in die Ausbildung, die allen an der Ausbildung Beteiligten, zumindest in der ersten Umsetzungsphase, verstärkte Anstrengungen abverlangen werden. Zur Unterstützung hat die Bundes­ärzte­kammer unter Federführung von Dipl.-Päd. Rosemarie Bristrup als der zuständigen Referentin für die Fachberufe im Gesundheitswesen und fundierten Kennerin der Materie eine Kommentierung zur neuen Ausbildungsverordnung herausgegeben. Diese wird ergänzt durch eine erläuternde Darstellung des Ausbildungsrahmenplans, der die Ausbildungsinhalte in der Arztpraxis festlegt sowie die Wiedergabe der Lerninhalte aus dem Ausbildungsrahmenlehrplan, die im Berufsschulunterricht vermittelt werden.
Zu einzelnen Themenkomplexen werden in gesonderten Kapiteln weitere praktische Umsetzungshilfen gegeben. Armin Erdt, Abteilungsleiter Medizinische Assistenzberufe bei der Bayerischen Lan­des­ärz­te­kam­mer, erläutert die Gestaltung eines betrieblichen Ausbildungsplanes, dessen Muster auf der dem Buch beiliegenden CD-ROM enthalten ist und vom Ausbilder direkt für eine Übertragung in den Ausbildungsalltag übernommen werden kann. Hans-Werner Buchholz, Kaufmännischer Geschäftsführer der Ärztekammer Schleswig-Holstein, hat es übernommen, die durch die neue Ausbildungsverordnung geänderten Anforderungen an die schriftliche und mündlich-praktische Abschlussprüfung zu erläutern. Roswitha Hoerschelmann, Leiterin der Abteilung Arzthelferinnen/Ausbildungswesen bei der Hessischen Lan­des­ärz­te­kam­mer, stellt kooperative Formen der Berufsausbildung dar. Dr. Wilfried Kunstmann und Dr. Regina Klakow-Franck, beide Bundes­ärzte­kammer, erläutern die Ausbildungsinhalte zur Gesund­heits­förder­ung und Prävention sowie zur Qualitätssicherung und zum Qualitätsmanagement.
Rosemarie Bristrup gibt einen Überblick über die Fortbildungsmöglichkeiten und erläutert den neuen Begriff der beruflichen Handlungskompetenz, deren Erwerb das Ziel der Berufsausbildung in allen 350 Ausbildungsberufen in Deutschland ist.
Im Anhang findet man – neben den für die Berufsausbildung relevanten Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes – die vom Vorstand der Bundes­ärzte­kammer empfohlene (Muster-)Prüfungsordnung für die Durchführung von Abschlussprüfungen sowie die Grundsätze für die Durchführung von Zwischenprüfungen.
Für alle mit der Ausbildung von MFA Befassten bietet die übersichtliche, gut strukturierte Darstellung eine optimale Hilfestellung, die die Umsetzung der geänderten Regelungen in der betrieblichen und schulischen Praxis erleichtern wird. Für die Ausbilder, Berufsschullehrer und Mitglieder der Prüfungsgremien sollte das Werk zur Grundausstattung ihrer Handbibliothek gehören. Ulrike Hespeler

Bundes­ärzte­kammer (Hrsg.): Die Medizinische Fachangestellte. Erläuterungen und Umsetzungshilfen zur Ausbildungsverordnung. Deutscher Ärzte-Verlag, Köln, 2007, 199 Seiten, CD-ROM, kartoniert, 14,95 €
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