ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2007Ernst-Ludwig Winnacker: Kluge Köpfe in Europa halten

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Ernst-Ludwig Winnacker: Kluge Köpfe in Europa halten

Dtsch Arztebl 2007; 104(14): A-967 / B-860 / C-821

Hibbeler, Birgit

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Ernst-Ludwig Winnacker. Foto: dpa
Ernst-Ludwig Winnacker. Foto: dpa
„Das ist eine wunderbare Zeit für Forscher“, findet Prof. Dr. rer. nat. Ernst-Ludwig Winnacker (65). Wenn er noch einmal 30 wäre, würde er Neurobiologie oder Astrophysik studieren, verriet er dem Berliner „Tagesspiegel“. Der Biochemiker und langjährige Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft kennt allerdings auch die Probleme deutscher und europäischer Spitzenforschung: Viele Wissenschaftler zieht es in die USA, weil dort bessere Arbeitsbedingungen locken. Diesem „brain drain“ hat Winnacker in seinem neuen Amt als Generalsekretär des Europäischen Forschungsrates (European Research Council, ERC) den Kampf angesagt.
Das ehrgeizige Ziel ist kein geringeres, als Europa in Sachen Forschung an die Weltspitze zu bringen. Winnacker weiß, dass dies nur geht, wenn alle an einem Strang ziehen. Mit dem ERC gibt es nun erstmals ein europäisches Gremium, das an junge Spitzenforscher EU-Fördergelder vergibt. Bis 2013 stehen 7,5 Milliarden Euro Unterstützung von Grundlagenforschung zur Verfügung. Förderungskriterium ist einzig die wissenschaftliche Exzellenz.
Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach bei der ERC-Auftaktveranstaltung in Berlin von einem „Meilenstein der europäischen Forschungspolitik“. Und auch Winnacker ist davon überzeugt, dass der ERC die europäische Forschungslandschaft grundlegend verändern wird. Birgit Hibbeler
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