ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2007Rechtsmedizin: So viele Bewerbungen wie noch nie

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Rechtsmedizin: So viele Bewerbungen wie noch nie

Dtsch Arztebl 2007; 104(11): [95]

ddp

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LNSLNS Erfolgreiche Fernsehserien um Rechtsmediziner wie „CSI“, „Crossing Jordan“ oder „Post Mortem“ haben eine Bewerbungswelle in der deutschen Rechtsmedizin ausgelöst. „Zurzeit bekommen wir so viele spontane Bewerbungen wie noch nie – vor allem von jungen Frauen“, sagte der Leiter des Instituts für Rechtsmedizin an der Universität Köln, Prof. Dr. med. Markus Rothschild, in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“.
Die erfolgreichen Fernsehserien beeinflussen Rothschild zufolge auch den Arbeitsalltag in der Rechtsmedizin: Die Toxikologie einer faulenden Leiche brauche in der Realität mindestens drei bis vier Wochen. Inzwischen komme es immer häufiger vor, dass die Polizei oder die Staatsanwaltschaft sagten: „Das geht doch im Fernsehen auch schneller.“
Den Erfolg der Serien führt Rothschild darauf zurück, dass „Sex and Crime“ immer gut funktionierten. Deswegen seien die meisten Rechtsmediziner im Fernsehen Frauen. Dazu komme die zunehmende Bedeutung von Wissen. „Der Tod und eine schöne Frau, die einem etwas beibringt. Besser geht’s nicht“, zeigt sich der Rechtsmediziner überzeugt. ddp
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