ArchivDeutsches Ärzteblatt PP4/2007Psychotherapeutenkammer Hamburg: Richter als Präsident bestätigt

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Psychotherapeutenkammer Hamburg: Richter als Präsident bestätigt

PP 6, Ausgabe April 2007, Seite 149

Bühring, Petra

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Prof. Dr. Rainer Richter: „Nicht hinnehmbar sind Wartezeiten von bis zu einem Jahr auf einen Therapieplatz.“ Foto: Eberhard Hahne
Prof. Dr. Rainer Richter: „Nicht hinnehmbar sind Wartezeiten von bis zu einem Jahr auf einen Therapieplatz.“ Foto: Eberhard Hahne
Die Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Hamburg hat am 21. März den bisherigen Präsidenten Prof. Dr. Rainer Richter und die bisherige Vizepräsidentin Dipl.-Päd. Petra Rupp einstimmig für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurde Dipl.-Psych. Gerda Krause. Neu in den Vorstand der Kammer wurden Dipl.-Psych. Claus Gieseke und Dr. Brigitte Gemeinhardt gewählt.
Als Schwerpunktaufgabe des neuen Vorstands nennt Richter die Verbesserung der Versorgung psychisch Kranker in Hamburg. Die jüngsten Zahlen der Hamburger Krankenkassen belegten, dass die psychischen Erkrankungen in Hamburg als Ursache an der Spitze aller Erkrankungen und Frühverrentungen stehen. Ebenso sei eine Zunahme seit 2000 um mehr als 70 Prozent festzustellen. „Nicht hinnehmbar“ sei daher, dass viele psychisch Kranke keine rechtzeitige Hilfe finden und bis zu einem Jahr auf einen Therapieplatz warten müssten. „Es ist daher dringend notwendig, die Zahl der Psychotherapeuten in Hamburg dem Bedarf anzupassen“, fordert Richter.
Als einen weiteren Arbeitsschwerpunkt kündigte Vizepräsidentin Rupp an, sich mit „frühkindlichen Entwicklungsstörungen“ befassen zu wollen. Die Psychotherapeutenkammer will sich in Kooperation mit der Ärztekammer Hamburg für vernetzte Modelle mit Kinderärzten und Hebammen einsetzen, um Entwicklungsstörungen frühzeitig zu erkennen und Angebote unterbreiten zu können. PB
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