ArchivDeutsches Ärzteblatt PP4/2007Wilhelm Fliess (1858–1928): Die nasogenitale Reflextheorie

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Wilhelm Fliess (1858–1928): Die nasogenitale Reflextheorie

PP 6, Ausgabe April 2007, Seite 160

David, Matthias

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Fließ und Freud: Nach langen Jahren der Freundschaft kam es zum Bruch. Foto: picture alliance / IMAGNO
Fließ und Freud: Nach langen Jahren der Freundschaft kam es zum Bruch. Foto: picture alliance / IMAGNO
Mit Sigmund Freud pflegte er einen intensiven Gedankenaustausch.
284 Briefe Freuds sind aus der sogenannten Fließ-Periode zwischen 1887 und 1902 erhalten. Über die Ursachen der Neurosenentwicklung kam es zum Dissens zwischen beiden.

Der 150. Geburtstag Sigmund Freuds und seine psychoanalytische Theorie, die zumindest das 20. Jahrhundert stark geprägt hat, sind im vergangenen Jahr intensiv mit zahlreichen Publikationen über Freud, seine Familie, sein Werk und seine Schüler gewürdigt worden. Die zur Illustration herangezogenen Freud-Fotos zeigten meist einen weißhaarigen Mann, der geradezu gütig und wissend durch seine Brille in die Kamera zu blicken schien. Aber natürlich hat Freud auch Jahre der Unsicherheit und Verunsicherung durchlebt, in denen er sein Konzept, sein Theoriegebäude, seine Lehre erst allmählich entwickelte und in denen er auch starken Anfeindungen ausgesetzt war. Eine seiner wichtigsten menschlichen Stützen in diesen Jahren war Wilhelm Fließ (18581928), und doch blieb dieser Mann, der von einigen Freudbiografen auch als „Geburtshelfer der Psychoanalyse“ bezeichnet wird, in den Publikationen des vergangenen Jahres weitgehend unbeachtet.
1887, vor 120 Jahren also, begegneten sich beide in Wien zum ersten Mal; vor 110 Jahren (1897) veröffentlichte Fließ – von Freud ermutigt – sein wichtigstes Buch. Im Nachklang zum Freud-Jubiläum soll deshalb auf eine interessante, gleichsam interdisziplinäre Facette dieser besonderen Beziehung näher eingegangen werden.
Viele Gemeinsamkeiten
Es gibt zwischen Sigmund Freud und Wilhelm Fließ zahlreiche Ähnlichkeiten kultureller und religiöser Art, aber auch im medizinischen Background. Fließ war zwei Jahre jünger als Freud (1, 17). Er stammte aus einer Familie sephardischer Juden, die sich im 18. Jahrhundert in der Mark Brandenburg niedergelassen hatte. Fließ wurde im Oktober 1858 in Ahrenswalde geboren. 1862 zog die Familie nach Berlin. Der Vater war Getreidehändler (11). Wilhelm Fließ ließ sich nach Ende seines Medizinstudiums zunächst als praktischer Arzt nieder und unternahm 1887 – wie damals durchaus üblich – eine längere Fortbildungsreise durch Europa, die ihn auch für drei Monate an das berühmte Wiener Allgemeine Krankenhaus führte. Fließ besuchte dort unter anderem die Vorlesungen Freuds (16). Beide lernten sich schließlich auf einer Abendgesellschaft bei Freuds Freund und Kollegen Josef Breuer persönlich kennen (8).
Zurück in Berlin, nahm Fließ seine Praxistätigkeit wieder auf und spezialisierte sich zum Arzt für Nasen- und Halsleiden. Fließ hatte offenbar etwas „Genialisches“. Er besaß, so berichten Zeitzeugen, die Gabe, seine Freunde und Patienten durch sein umfassendes biologisches Wissen, seine weit ausgreifende Fantasie und den unerschütterlichen Glauben an seine therapeutischen Fähigkeiten zu beeindrucken (2, 15). Und so hinterließ er auch bei Sigmund Freud einen bleibenden Eindruck, denn Freud trägt Fließ die Freundschaft an und mit ihr den Wunsch nach Austausch und Zusammenarbeit auf wissenschaftlichem Gebiet (16).
Was folgte, war eine der wichtigsten Abschnitte in der Entwicklung der Psychoanalyse, die in die Literatur unter dem Namen „Fließ-Periode“ eingegangen ist und die Jahre 1887 bis 1902 umfasst. Die aufschlussreichen Informationen über diese Zeit stammen aus 284 Briefen, die Freud an seinen Berliner Freund Wilhelm Fließ schrieb (3). Fließ ist für Freud „ . . . der einzige Andere, der alter“ (8). In ihm hatte er einen, wie es bei Wegener (16) heißt, „Resonanzträger und Gedankenverstärker“ gefunden. Freud und Fließ schickten sich gegenseitig ihre wissenschaftlichen Arbeiten, trafen sich in regelmäßigen Abständen zu sogenannten Kongressen und tauschten sich vor allem brieflich intensiv über Gedanken und Projekte aus, wobei nur die Briefe von Freud an Fließ erhalten sind. Freud hat nach dem Ende der Freundschaft Fließ’ Briefe vernichtet. So können wir zwar nicht nachvollziehen, inwieweit Fließ in der Lage war, Freuds Ideen zu folgen. Es ist aber aus Freuds Briefen zu schließen, dass Fließ nicht nur ein interessierter, sondern bis zu einem gewissen Grad auch ein verständnisvoller, wenngleich kritischer Leser war (15).
Eine wichtige Grundlage für die Freundschaft beider Männer war sicher, dass, wie seine eigenen Theorien bewiesen, Fließ fantasiebegabt genug war, um Sinn für Freuds völlig neue Theorien zu haben (2).
Nachdem Fließ seine beiden wissenschaftlichen Ideen, nämlich die Periodizitätslehre und die Arbeiten zur nasalen Reflexneurose, in den „gemeinsamen“ Jahren entwickelt und auch Freud wesentliche Gedanken seines psychoanalytischen Lehrgebäudes veröffentlicht hatte, kam es Anfang des 20. Jahrhunderts zwischen den beiden zu einem nicht mehr ausgleichbaren Dissens. Die Freunde differierten zunehmend in einem fundamentalen Punkt, denn Freud war der Ansicht, dass die Neurosenentwicklung prinzipiell psychische Ursachen habe, während Fließ, von seiner Grundeinstellung her ganz Chirurg, den physikalischen Ursachen Priorität einräumte (13).
Melancholie: Skizze in einem von Freud verfassten Manuskript, das er 1895 an Fliess sandte Foto: picture alliance / akg-images
Melancholie: Skizze in einem von Freud verfassten Manuskript, das er 1895 an Fliess sandte Foto: picture alliance / akg-images
Beide nahmen zwar eine „Verschiebung“ von Erkrankungen und sexueller „Abartigkeit“ an, glaubten also, dass diese in einer „Übersetzung“ vorhanden seien. Freud hatte ja den Terminus der „Verschiebung“ bei psychischen Erkrankungen geprägt und ging von einer Verdrängung realer Probleme aus. Fließ aber war der Überzeugung, dass diese Verdrängung das Resultat einer „Konfliktverschiebung“ im anatomischen Sinn sei, nämlich zum Beispiel vom Genitale zur Nase (13). Er glaubte, das morphologische Substrat gefunden zu haben und ging also davon aus, dass die Lösung eines solchen Problems die quasi physikalische Intervention durch Manipulation beziehungsweise Operation an der Nase sein müsste.
Genitalstellen der Nase
Um 1900, am Ende der „Fließ-Periode“, waren die Theorien Freuds und Fließ’ so weit ausgebaut, dass sie sich tatsächlich fast diametral entgegenstanden (2). Freud geriet in Konflikt mit seinen psychoanalytischen Entdeckungen, den Hypothesen von Fließ und seinen persönlichen Gefühlen diesem gegenüber. Sollte er psychogenen Faktoren, nasaler Pathologie oder der von Fließ ebenfalls entwickelten Periodizitätsberechnung mehr Bedeutung zusprechen (15)?
Fließ schrieb in seinem 1910 erschienenen Buch „Über den ursächlichen Zusammenhang von Nase und Geschlechtsorganen“ zur Lokalisation von besonderen „Genitalzonen“ in der Nase: „ . . . deren Zugehörigkeit zu den Geschlechtsorganen (wird) zunächst durch die Veränderung bezeugt, die sie ganz typisch, wenn auch in wechselndem Ausmaß, bei der Menstruation des Weibes erleiden. Diese Stellen sind erstens die beiden unteren Nasenmuscheln und zweitens die an beiden Seiten der Nasenscheidewand symmetrisch sitzenden, durch Blutgefäße – und Nervenreichtum ausgezeichneten Erhöhungen, die sogenannten Tubercula septi. Es ist bekannt, dass an den Nasenmuscheln ein eigentlicher Schwellkörper sich befindet, wie er auch an den Wollustorganen des Mannes und der Frau wiederkehrt. Physiologisch zeigen sich an jenen Stellen der Nase, den unteren Muscheln und den Tuberculi septi – wir wollen sie kurzweg als Genitalstellen der Nase im engeren Sinne bezeichnen –, bei jeder Menstruation besondere Veränderungen.“ Es findet sich auch eine direkte Bezugnahme auf die Theorien Freuds: „Die typische Ursache der Neurasthenie junger Leute beiderlei Geschlechts ist die Onanie (Freud). Die Onanie aber ruft – ebenso wie der Koitus interruptus – Veränderungen an den nasalen Genitalstellen hervor, die ihrerseits wieder für die Nase die charakteristischen Fernschmerzen erzeugen.“ (6)
Nasenchirurgische Eingriffe wegen Dysmenorrhoe
Später konnte Fließ mit Erlaubnis des gynäkologischen Ordinarius Geheimrat von Olshausen auch auf das „Material der (Berliner) Universitäts-Frauenklinik“ zurückgreifen und berichtete, dass es bei vielen Frauen „ . . . gelungen (sei), den Nachweis zu führen, dass sich durch Anästhesierung der nasalen Genitalstellen aus den Geburtsschmerzen ein gewisser sensibler Anteil herauslösen und zum Verschwinden bringen lässt“. (6)
Diese Personalie, aber wohl auch der Umstand, dass Fließ häufig Frauen behandelte, deren gynäkologische Symptome von den damaligen Frauenärzten mit „gynäkologischen Mitteln“ nicht mehr geheilt werden konnten, führten schließlich dazu, dass er als Gast im Januar 1897 zu einem Vortrag vor der ehrwürdigen Gesellschaft für Ge-burtshilfe und Gynäkologie in Berlin über die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Sexualorganen eingeladen wurde, in dem er seine Theorie am Beispiel von „Dysmenorrhoe und Wehenschmerz“ darstellte (4, 5). Ein in Berlin prominenter Mitstreiter, der sich über lange Jahre mit der nasalen Reflexneurose beschäftigt hat, war der Frauenarzt Alfred Koblanck. Auch er hielt vor der erwähnten Berliner wissenschaftlichen Gesellschaft darüber einen Vortrag, der – wie der von Fließ – sehr ausführlich und kritisch von den anwesenden Fachkollegen diskutiert wurde (9).
Prof. Alfred Koblanck war der erste dirigierende Arzt der gynäkologischen Abteilung des im Jahr 1906 neu eröffneten Rudolf-Virchow-Krankenhauses in Berlin-Wedding, heute Campus Virchow-Klinikum der Charité, und leitete diese Abteilung bis 1922. In einem Nachruf heißt es, dass er sich nach Aufgabe seiner klinischen Tätigkeit vor allem der intensiven Ergänzung und Auswertung der während seiner ganzen ärztlichen Tätigkeit gesammelten Erfahrungen über die nasalen Reflexneurosen widmete.
Die Verbindung von Nase und Genitale hat offenbar Ende des 19. Jahrhunderts Konjunktur. Einer der Ersten, der einen Hinweis auf einen möglichen Reflexkreis gibt, ist der amerikanische Laryngologe J. Mackenzie, der auch brieflich mit Fließ in Kontakt getreten ist (16). Während Mackenzie jedoch der Ansicht war, dass der Ursprung verschiedener nasaler Probleme Beeinträchtigungen beziehungsweise Störungen von Genitalgewebe, insbesondere verursacht durch die Menstruation, seien, baute Fließ diese Idee aus, vermutete aber umgekehrt, Nasenerkrankungen könnten Dysmenorrhoe, abdominale Schmerzen oder andere Beschwerden verursachen (15, 18). Auch wenn uns diese Theorien heute etwas bizarr erscheinen, so war doch immerhin noch 1958 wegen der, wie es im Vorwort heißt, „ständigen Nachfrage nach diesem Buch“ eine Neuauflage der 1928 erschienenen Publikation „Die Nase als Reflexorgan des autonomen Nervensystems“ von Alfred Koblanck (10) notwendig.
Die nasogenitale Reflextheorie wurde im 20. Jahrhundert weiter ausgebaut. So erschien 1912 eine Literaturübersicht, welche 300 Zitate auflistete. 1914 wurde über 93 Frauen berichtet, deren Dysmenorrhoe durch Nasenchirurgie behandelt wurde. Weitere Publikationen über Behandlungserfolge gab es bis in die späten 1930er-Jahre. Die Diskussion über diese Reflexzonentheorie erstarb dann aber Mitte der 1940er-Jahre (18). Man kann annehmen, dass Veränderungen in der sozialen Akzeptanz und im Umgang mit Sexualität eine Rolle spielten, aber auch Forschungsergebnisse und „alternative Erklärungsmöglichkeiten“ von nasalen und genitalen Störungen im Zusammenhang mit dem Ausbau der Psychoanalyse wie auch Fortschritten in der Hormonforschung.
Diese kurze Besprechung „nasaler Reflexneurosen“ zeigt, dass auch bei Theorien, die lange Zeit akzeptiert sind und durch zahlreiche Behandlungserfolge untermauert scheinen, immer wieder eine kritische Überprüfung erfolgen sollte. Die Geschichte impliziert die Frage, welcher Natur unsere klinischen Erfolge sind.
Die von Fließ, Koblanck und anderen postulierte Verbindung zwischen Nase und Genitale, einen zweiten „nasal-therapeutischen“ G-Punkt, gibt es offenkundig nicht. Anders als die naturwissenschaftlich orientierte Schulmedizin spielt eine solche Beziehung aber bei den erfahrungswissenschaftlichen Therapeuten auch heute noch eine Rolle. So wurde 2005 eine Arbeit, die im weiteren Sinne auf Fließ’ (unbewiesener) Theorie der nasalen Reflextherapie beruht, mit dem Preis der Stiftung Deutscher Heilpraktiker ausgezeichnet (14).

Zitierweise dieses Beitrags:
Dtsch Arztebl 2007; 104(9): A 553-6

Anschrift für die Verfasser
PD Dr. med. Matthias David
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Campus Virchow-Klinikum
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin
E-Mail: matthias.david@charite.de

1 Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow-Klinikum, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Priv.-Doz. Dr. med. David)
2Vivantes-Klinikum Humboldt, Klinik für Gynäkologie und Geburtsmedizin, Berlin (Prof. Dr. med. Dr. phil. h.c. Ebert)
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