ArchivDeutsches Ärzteblatt PP4/2007Vertragsarztrecht: Diskriminierung
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LNSLNS Herr Best antwortet auf die Bemerkung der Interviewerin, dass Teilzulassungen gefordert wurden, um in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie flexibler zu sein, dass es andere Instrumente gebe, dies zu verwirklichen, als sich in Halbzeittätigkeit niederzulassen. Er nennt das Angestelltenverhältnis oder Berufsausübungsgemeinschaften als Alternativen.
Ich bin eine Frau, die in Teilzeit (20 Stunden) niedergelassen als Psychologische Psychotherapeutin arbeitet, weil ich mein Kind im Kindergartenalter in den anderen 20 Stunden gerne versorgen möchte. Es ist eine Unverschämtheit von Herrn Best gegenüber allen Frauen, ihnen die selbstständige niedergelassene Arbeitsform abzusprechen. Denn natürlich sind es wir Frauen, die vorrangig die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wünschen. Wenn wir in Deutschland weiterhin Männer in verantwortlichen Positionen haben, die so wie Herr Best eingestellt sind, werden Frauen sich auch weiterhin dafür entscheiden, besser keine Kinder zu bekommen, um der Diskriminierung ihrer Intelligenz, ihrer Ausbildung und ihrer Wünsche nach Ausübung ihres Berufes zu entgehen.
Dipl.-Psych. Kristina Meyer, An der Mauer 23 a, 23552 Lübeck
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