ArchivDeutsches Ärzteblatt PP4/2007Psychiatrie: Enorme Vorurteile
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LNSLNS Es wurde Zeit, endlich – nach der Wiedervereinigung – einen Blick auf die Psychiatrie in der ehemaligen DDR zu werfen, denn bei uns im Westen sind die Vorurteile noch immer enorm. Kaum jemand kennt die zitierten Rodewischer Thesen von 1963, mit denen die sozialpsychiatrische Entwicklung in der DDR begann, lange bevor sie bei uns im Westen in Gang kam. Ich konnte bereits Anfang der 70er-Jahre in der psychiatrischen Universitätsklinik Leipzig erstaunt erleben, wie bei offenen Türen auf demselben Flur mit der Chirurgie Patienten frei behandelt wurden, und wie weit die ambulante Nachsorge und die Zusammenarbeit mit Firmen bereits entwickelt war, lange bevor wir im Westen damit begannen. Wir haben damals in der Medizinischen Hochschule Hannover von den Leipzigern gelernt und eine gute Zusammenarbeit und einen Austausch von Ideen und Praktiken gesucht und gefunden.
Prof. Dr. med. Alfred Drees,
Friedrich-Ebert-Straße 26, 47799 Krefeld
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