ArchivDeutsches Ärzteblatt PP4/2007Das Porträt: Angebot abgelehnt
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LNSLNS Mit Interesse las ich Ihren Beitrag zur ehrenamtlichen Teilnahme in der Telefonseelsorge. Ein Psychotherapeut im Ruhestand – wer könnte geeigneter für diesen Dienst sein? Leider wird so wie in Berlin nicht in allen Bundesländern (oder sollte man sagen: Landeskirchen?) ein solches Angebot angenommen. Ich bin als Ärztin für Psychotherapeutische Medizin seit dem 1. April 2006 im Ruhestand und bemühte mich seither, in der Telefonseelsorge mitzuarbeiten. Doch weder in Düsseldorf noch in Gummersbach war man an meiner Mitarbeit interessiert. Begründung: Ich sei zu alt. Auf den Einwand, in der Psychotherapie werde mit dem Alter durch Lebens- und Berufserfahrung die Kompetenz eher erhöht, hieß es dann, ich sei überqualifiziert und würde die Gruppen stören. Die Bereitschaft, an den Gruppen teilzunehmen, was Ausbildung und Supervision angeht, hatte ich selbstverständlich zugesagt . . .
Taalke Margarete Walter, Konkordiastraße 54,
40219 Düsseldorf
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