EBM-Ratgeber

EBM-Ratgeber

PP 6, Ausgabe April 2007, Seite 170

KBV

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Bedeutet die in der Psychotherapievereinbarung zwischen KBV und den Spitzenverbänden der Primärkassen festgelegte Möglichkeit der Abrechnung von bis zu drei orientierenden Testverfahren im Behandlungsfall, dass insgesamt nur drei Mal die Leistung nach der Nummer 35300 abgerechnet werden kann?
Nein, denn die Beschränkung bezieht sich auf die Anzahl der Testverfahren und nicht auf die Anzahl der abgerechneten Leistungen. Zusätzlich gilt, dass gemäß Psychotherapievereinbarung (Ersatzkassen, § 14 Abs. 3) Testverfahren nach der Nummer 35300 während der Durchführung oder Fortsetzung einer bewilligten Psychotherapie im Ersatzkassenbereich grundsätzlich nicht berechnet werden können. Das gilt für die Nummern 35301 und 35302 übrigens auch im Primärkassenbereich, denn die Psychotherapievereinbarung zwischen der KBV und den Spitzenverbänden der Primärkassen ermöglicht nur die Durchführung und Berechnung von bis zu drei orientierenden Testverfahren nach der Nr. 35300 „als Bestandteil der Therapie mit besonderer Begründung“ (§ 14 Abs. 3). Diese Bestimmung bezieht sich auf die Anwendung von drei vollständig durchgeführten Testverfahren und nicht auf die dafür aufgewandte Zeit. Gegenüber wem die „besondere Begründung“ geleistet werden muss, lässt die Psychotherapievereinbarung offen. Es kann daher davon ausgegangen werden, dass ein kurzer Vermerk in den Abrechnungsunterlagen (zum Beispiel „Therapieverlaufskontrolle“) mit der zusätzlichen Angabe des Verfahrens der Anforderung genügt. KBV
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema