ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2007Die dissoziative Identitätsstörung – häufig fehldiagnostiziert: Ausgezeichnete Hilfestellung
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LNSLNS Der Übersichtsartikel von Frau Gast zur dissoziativen Identitätsstörung gibt eine ausgezeichnete Hilfestellung im Umgang mit einer Anzahl besonders schwieriger Patientinnen. Unter jenen, die schon an der Rezeption regelmäßig für erhebliche Unruhe sorgen und die mir mit ihrer verwirrenden Symptomatik und unberechenbaren Stimmungen meine Grenzen aufzeigen, mögen 5 bis 10 eine dissoziative Identitätsstörung haben. Mit diesem Wissen lohnt sich der Versuch, einen respektvollen und fürsorglichen Kontakt zu diesen Frauen aufzubauen. Damit kann schon in der Hausarztpraxis ein therapeutischer Weg eingeschlagen werden, der der Patientin und dem Gesundheitswesen eine unsinnige und belastende Diagnostik erspart und der aus eigener Erfahrung für Patient und Arzt sehr fruchtbar sein kann. Deshalb ist es erfreulich, dass sich das Deutsche Ärzteblatt dieses versorgungsrelevanten Themas angenommen hat und Frau Gast ist zu danken für die überzeugende Darstellung dieses bizarren Krankheitsbildes und die klare Übersicht der Diagnosekriterien.

Dr. med. Helga Duscha
Philipp-Försch-Straße 15
55257 Budenheim

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