ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2007Gesundheitssystem: Weniger ist oft mehr

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Gesundheitssystem: Weniger ist oft mehr

Dtsch Arztebl 2007; 104(16): A-1083 / B-964 / C-917

Steinle-Paul, Elisabeth

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Wie wahr, aber: ganz schön unbequem . . . Offensichtlich ist manchmal etwas Distanz sehr hilfreich, um das Wesentliche ins Visier zu bekommen. (Noch krasser habe ich das empfunden bei meiner Rückkehr nach längerer Tätigkeit in Afrika.) Das NEIN würde allen gut tun: den Patienten, die mehr Selbstvertrauen entwickeln könnten, dem medizinischen Personal, das mehr Verantwortung übernehmen würde, und den Ärzten, die sich nicht ständig mit Lappalien herumschlagen müssten. Und vor allem würde das die Kosten senken. Nur: Nicht nur wir würden uns ja dann zum guten Teil überflüssig machen und uns das eigene Wasser abgraben. Und so bestimmen letztendlich doch die jeweiligen Eigeninteressen der verschiedenen Berufsgruppen, die Verdienstinteressen der Geräte- und Pharmaindustrie und die geweckten Bedürfnisse bei den verunsicherten Patienten, was angeblich eine unverzichtbar gute Medizin ausmacht. Weniger und anders wäre oft mehr!
Elisabeth Steinle-Paul,
Heinrich-Baumann-Straße 7, 70190 Stuttgart
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