ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2007Maria Eberlein-Gonska: Qualitätsmanagement als Führungsaufgabe

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Maria Eberlein-Gonska: Qualitätsmanagement als Führungsaufgabe

Dtsch Arztebl 2007; 104(16): A-1106 / B-987 / C-939

Hibbeler, Birgit

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Maria Eberlein-Gonska. Foto: privat
Maria Eberlein-Gonska. Foto: privat
„Bald wird die Zeit kommen, (. . .) wo man sich nicht mehr mit allgemeinen Bemerkungen über Erfolge dieser oder jener Operation begnügen wird, sondern jeden Arzt für einen Scharlatan hält, der nicht im Stande ist, seine Erfahrungen in Zahlen auszudrücken.“ Dieses Zitat stammt nicht von Dr. med. Maria Eberlein-Gonska (48), sondern von dem Chirurgen Theodor Billroth (1829–1894). Die Fachärztin für Pathologie kann diesen Satz allerdings unterschreiben, denn Qualität ist für sie das zentrale Thema in der Gesundheitsversorgung.
In ihrer neuen Funktion als Vorsitzende der „Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung“ (GQMG) will sich Eberlein-Gonska dafür einsetzen, dass Qualitätsmanagement (QM) künftig als Chefsache wahrgenommen wird. „Qualitätsmanagement ist eine Leitungsaufgabe“, sagt sie.
Mit QM kennt sich Eberlein-Gonska bestens aus: Seit sieben Jahren leitet sie den Zentralbereich Qualitätsmanagement des Universitätsklinikums Dresden und befasst sich schwerpunktmäßig mit Fragestellungen zur Qualitätssicherung in der Medizin. Darüber hinaus ist sie Mitglied in der Ständigen Konferenz Qualitätssicherung der Bundes­ärzte­kammer.
In der GQMG stehen Eberlein-Gonska die stellvertretende Vorsitzende Dr. Brigitte Sens (51), Hannover, und Geschäftsführer Dr. Carsten Leffmann (49), Hamburg, zur Seite. Sie tritt die Nachfolge von Prof. Dr. med. Matthias Schrappe (52) an, der die GQMG acht Jahre leitete. Birgit Hibbeler
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