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Dtsch Arztebl 2007; 104(16): A-1111

EB

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LNSLNS Sitaxentan zur Therapie der pulmonalen arteriellen Hypertonie – Sitaxentan (Thelin®, Encysive GmbH) wurde als erster selektiver Endothelin-A-(ETA-) Rezeptor-Antagonist zur Therapie der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) in der WHO-Klasse III zugelassen. Die Gabe von 1×100 mg/d Sitaxentan führt zu einer signifikanten und anhaltenden Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit im 6-Minuten-Gehtest, der kardiopulmonaren Hämodynamik sowie zu einer Verbesserung des NYHA-Funktionsstatus. Mit der Verbesserung der klinischen Symptome steigt nach Firmenangabe auch die Lebensqualität signifikant. Davon profitieren besonders auch Patienten mit einer PAH, die in der Folge von Bindegewebserkrankungen auftritt. Das geringe Interaktionsrisiko erleichtert den Einsatz zusammen mit anderen PAH-Wirkstoffen und kardiovaskulärer Begleitmedikation.

Neue Leitlinien „Tumorschmerz Therapie“ – Die Arznei­mittel­kommission der deutschen Ärzteschaft hat ihre Empfehlungen zur Therapie von Tumorschmerzen aktualisiert. Danach muss das Stufenschema der World Health
Organisation nicht zwangsläufig der Reihe nach durchlaufen werden. Bei starken Schmerzen oder zu erwartender schneller Progredienz empfiehlt sie den frühzeitigen Einsatz eines Stufe-III-Opioids. Auch soll Tumorpatienten eine möglichst wirkstoffgleiche Rescue-
Medikation zur Verfügung stehen. Ferner wird vor dem unkritischen Einsatz starrer Pflaster-Systeme gewarnt, da ihre träge Kinetik die Steuerbarkeit bei variierender Schmerzstärke kompliziert.

Bupropion zur Behandlung von Depressionen – Mit Elontril® (Wirkstoff Bupropion, GlaxoSmithKline) ist ein Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahmehemmer zur Behandlung von Episoden einer depressiven Erkrankung auf dem Markt: Das Präparat steht als Tabletten in den Dosisstärken 150 mg und 300 mg zur Verfügung. Die Einnahme erfolgt einmal täglich. Der Wirkstoff Bupropion bietet nach Firmenangabe eine Alternative zu anderen Antidepressiva, bei denen viele Patienten über Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme und Störungen der Sexualfunktion klagen. Aufgrund seiner selektiven dopaminergen/noradrenergen Wirkung verursacht Bupropion nicht die bei älteren Antidepressiva häufigen anticholinergen und antihistaminergen Nebenwirkungen. EB
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