ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2007Weiter­bildungs­ordnung: KBV gegen Änderungen

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Weiter­bildungs­ordnung: KBV gegen Änderungen

Dtsch Arztebl 2007; 104(17): A-1124 / B-1004 / C-956

Flintrop, Jens

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LNSLNS Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat sich dagegen ausgesprochen, die Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin noch einmal zu verändern. „Bei dem sich abzeichnenden Hausärztemangel wäre die Einführung eines allgemeinen internistischen Weiterbildungsganges für die stationäre Versorgung das falsche Signal. Stattdessen gilt es jetzt, für das Berufsbild des Hausarztes gemeinsam zu werben“, sagte KBV-Vorstand Ulrich Weigeldt am 20. April Berlin. Die KBV befürworte die Beibehaltung der Rostocker Beschlüsse. Ständige Diskussionen und Veränderungen der Weiter­bildungs­ordnungen trügen nur zur Verunsicherung junger Ärzte bei.
Beim 105. Deutschen Ärztetag 2002 in Rostock war aus dem Facharzt für Allgemeinmedizin und dem Facharzt für Innere Medizin ohne Schwerpunkt der Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin entstanden. Nach Ansicht der Bundes­ärzte­kammer (BÄK) erfordern veränderte europarechtliche Vorgaben nun eine erneute Änderung der Weiter­bildungs­ordnung. Deshalb wird der BÄK-Vorstand dem 110. Deutschen Ärztetag Mitte Mai in Münster vorschlagen, den Facharzt für Innere Medizin ohne Schwerpunkt wieder einzuführen. JF
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