POLITIK

Für alle Fälle

Dtsch Arztebl 2007; 104(17): A-1138

BÄK; BNotK; Rieser, Sabine

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LNSLNS Im Zentralen Vorsorgeregister kann auch die Information hinterlegt werden, dass eine Betreuungs- oder Patientenverfügung vorliegt. Das sind die Unterschiede:
- Vorsorgevollmacht: Sie dient vor allem dazu, eine oder mehrere Personen des Vertrauens für den Fall zu ermächtigen, dass man wichtige persönliche oder finanzielle Entscheidungen nicht mehr treffen kann, zum Beispiel in gesundheitlichen Belangen. In diesen Fällen müssen Gerichte keinen amtlichen Betreuer bestellen.
- Betreuungsverfügung: Damit lässt sich Einfluss nehmen für den Fall, dass ein Vormundschaftsgericht eine Betreuung anordnet, beispielsweise weil ein Patient seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr regeln kann. Anders als im Fall einer Vorsorgevollmacht unterliegt der Betreuer der gerichtlichen Überwachung.
- Patientenverfügung: Sie ist eine individuelle Willenserklärung eines entscheidungsfähigen Menschen zur zukünftigen Behandlung im Fall eigener Entscheidungsunfähigkeit. BÄK, BNotK, Rie
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