ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2007Pharmaberater: Die Fakten
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Zu den „nicht repräsentativen“ Ergebnissen der Brendan-Schmittmann-Stiftung, bei der 6 568 Vertragsärzte schriftlich befragt wurden, schreiben die Autorinnen: „ . . . doch Fakt ist: Von 743 Ärztinnen und Ärzten, die antworteten, bezeichneten 63 Prozent Gespräche mit Pharmareferenten als wertvoll. 47 Prozent sehen keine Alternative zum Pharmaaußendienst.“ Ich meine, dass Fakt ist, dass sich nur elf Prozent der Gefragten geäußert haben. Geht man davon aus, dass die 89 Prozent, die nicht geantwortet haben, völlig anderer Meinung sind, dann wäre Fakt, dass sieben Prozent der Befragten die Gespräche mit Pharmareferenten als wertvoll bezeichnen und dass fünf Prozent keine Alternative zum Pharmaaußendienst sehen. Vielleicht helfen diese fiktiven Zahlen beim Design der nächsten diesbezüglichen Studie und dem DÄ, Papier zu sparen.
Dr. med. Franz Kulhanek, Stieglitzgasse 10,
85551 Kirchheim bei München
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Anzeige

Stellenangebote