ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2007Bayerischer Ärztetag: Große Mehrheit für den Allgemeininternisten

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Bayerischer Ärztetag: Große Mehrheit für den Allgemeininternisten

Stüwe, Heinz

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LNSLNS Der 63. Bayerische Ärztetag befürwortet die Einführung des Allgemeininternisten, der nicht hausärztlich tätig sein darf. Die Delegierten der bayerischen Landesärztekammer sprachen sich am 28. April in Nürnberg mit breiter Mehrheit für den Vorschlag des Vorstandes der Bundesärztekammer aus, der auf dem 110. Deutschen Ärztetag in Münster zur Entscheidung steht. Der bayerische Kammerpräsident Dr. med. Hans Hellmut Koch, zugleich Vorsitzender der Weiterbildungsgremien der Bundesärztekammer, machte deutlich, dass die EU von Deutschland eine Lösung verlange. In der Diskussion wurde die Sorge geäußert, Ärzte, die eine Weiterbildung zum Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin begonnen hätten, könnten zum Allgemeininternisten wechseln und so den Hausärztemangel verstärken. Andererseits hieß es, die Internisten weinten der hausärztlichen Tätigkeit nicht nach. Gerade kleinere Krankenhäuser benötigten zudem den umfassend weitergebildeten Internisten. Stü

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