ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2007HTA-Berichte: Hörscreening und Blindarmoperation

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HTA-Berichte: Hörscreening und Blindarmoperation

Dtsch Arztebl 2007; 104(18): A-1229 / B-1095 / C-1047

Krüger-Brand, Heike E.

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Foto: Peter Wirtz
Foto: Peter Wirtz
Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI; www.dimdi.de), Köln, hat einen aktualisierten HTA(Health-Technology-Assessment)-Bericht veröffentlicht, der die medizinische Effektivität und die Wirtschaftlichkeit von Programmen zum Neugeborenenhörscreening (NHS) untersucht („Hörscreening für Neugeborene – Update“). Hörstörungen, die sich auf den Spracherwerb auswirken, zählen zu den häufigsten angeborenen Erkrankungen. In Deutschland werden sie meist erst durch die Vorsorgeuntersuchungen im zweiten Lebensjahr und damit zu spät erkannt. Der Bericht empfiehlt daher, universelle NHS-Programme als Kassenleistung einzuführen, die bei Neugeborenen noch im Krankenhaus stattfinden sollten.
Darüber hinaus ist ein neuer HTA-Bericht erschienen, der die Wirksamkeit, Sicherheit und Kosteneffektivität von offen und laparoskopisch durchgeführter Blinddarmentfernung vergleicht („Laparoskopische versus offene Appendektomie“).
Die HTA-Berichte sind in der DAHTA-Datenbank beim DIMDI (www.dimdi.de/dynamic/de/hta/db/index.htm) oder im HTA-Journal bei German Medical Science (www.egms.de/en/journals/hta/index.shtml) kostenfrei als Volltext abrufbar. KBr
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